Montreal – Irgendwo zwischen Europa und Amerika
Für zwei Tage waren die NRWler nach Montreal gereist, um dort Möglichkeiten für deutsch-kanadische Koproduktionen auszuloten, bzw. über die Zusammenarbeit mit der Region Quebec zu sprechen. Auf Initiativevon Mechtild Manus, Leiterin des Goethe-Instituts in Montreal kam das Treffen zustande. Christine Ruppert von Tatfilm und ihre kanadischen Kollegen von Galafilm Francine Allaire und Arnie Gelbar zeigten, wie die Zusammenarbeit funktion-ieren kann und berichteten von ihrem gemeinsamen Projekt „The Louise Arbour Story“ (Jagd nach Gerechtigkeit).
Im Anschlussgab es einen regen Austausch zwischen den Produzenten aus Quebec und den Produzenten aus NRW (Kai Künne-mann, Claudia Steffen und Benjamina Mirnik), den Förderern von La Sodec (Joelle Levie, Geschäftsführerin), Telefilm und der Filmstiftung (Claudia Droste-Deselaers und Katharina Blum). Die Beteiligten sprachen von einem „ersten Schritt“ in Richtung gemeinsamer Koproduktionen zwischen Kanada und NRW. Dabei betonten sie die Notwendigkeit einer „natürlichen“ Kopro-duktion, was bedeutet, dass der Inhalt einer Geschichte die Grundlage für das gemeinsame Projekt sein muss, damit es eine fruchtbare Zusammenarbeit werden kann.
Über diese konkrete Arbeit in Hinblick auf zukünftige Projekte hinaus zeigte die Filmstiftung fünf Filme, die mit ihrer Hilfe entstanden sind: „Barfuss“, "Allein", "Falscher Bekenner", "Alles auf Zucker" und "Sommer vorm Balkon". Die Besucher der Screenings zeigten sich sehr interessiert und begeistert.
Fotos:
1. B. Mirnik (Ariel Films) und J. Levie (Geschäftsführerin, La Sodec)
2. Jörg Metger (Deutscher Generalkonsul) mit M. Manus, Leiterin Goethe-
Institut Montreal
3. Chr. Ruppert, Fr. Allaire und A. Gelbar auf dem Panel