„Das lustigste Drehbuch, das ich je gelesen habe“ Besuch am Set von „Diamantenhochzeit“ in Aachen
M. Schmid-Ospach, U.-M. Schütze, H. Rühl, D. Holinderbäumer, M. Kupczyk, P. Kreutz, J. Pohl und M. Brambach (v.l.)
Kurz vor dem Ende der Dreharbeiten zu „Diamantenhochzeit“, deren 29 Drehtage mit Köln und Aachen komplett in NRW absolviert wurden, hatten Regisseur Michael Kupczyk und sein Team ans Set der schwarzen Komödie geladen. Zu Gast in der Aachener Jakobskirche waren neben dem Regisseur selbst die Hauptdarsteller Jörg Pohl, Marleen Lohse, Martin Brambach, Dietrich Holinderbäumer, Uta-Maria Schütze und Helmut Rühl, sowie Produzent Peter Kreutz und Michael Schmid-Ospach, Geschäftsführer der Filmstiftung NRW.
Schmid-Ospach freute sich, mit „Diamantenhochzeit“ erneut den Debütfilm eines jungen Regisseurs unterstützen zu können. Am Set sagte er, Debütfilme müsse man mit der gleichen Liebe und Unterstützung behandeln wie große Produktionen, denn „ohne kleine Filme gibt es keine großen Erfolge“. Auch vom Drehort war der Geschäftsführer der Filmstiftung NRW angetan und nannte die Aachener Kirche St. Jakob ein „weiteres Kleinod“ in Nordrhein-Westfalen. Überhaupt sei die Kaiserstadt als Drehort eine „noch nicht ganz wachgeküsste Schönheit“.
Marleen Lohse mit Regisseur Kupczyk (l.) und Produzent Kreutz
Schauspieler Martin Brambach lobte das Drehbuch von „Diamantenhochzeit“ als das lustigste, das er je gelesen habe. Erzählt wird die Geschichte des Hochzeitstages von Alex (Jörg Pohl) und Julia (Marleen Lohse). Eigentlich läuft alles wie geplant: Die Gäste sind geladen, die Torte steht bereit, nur seinen Vater (Martin Brambach) muss Alex noch abholen. Der aber ist gerade mit ganz anderen Dingen beschäftigt, und so gerät der schönste Tag im Leben zu einer wilden Verfolgungsjagd.
Produziert wird „Diamantenhochzeit“ von der Kölner aquafilm in Koproduktion mit dem ZDF/Das kleine Fernsehspiel. alpha medienkontor plant den Kinostart der von der Filmstiftung NRW mit 400.000 Euro geförderten Komödie für das Frühjahr 2009.
Gemeinsam mit den Filmstädten NRW und den Location Scouts bietet die Film Commission NRW eine Motiv-Datenbank an. Hier erhalten in- und ausländische Produktionsfirmen aus der gesamten audiovisuellen Branche Informationen über Drehorte, Studios sowie über im Land ansässige Dienstleister und Filmschaffende.
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