Film und Medien Stiftung NRWNewsNewsDrehbeginn für „Die Rüden“

Drehbeginn für „Die Rüden“

Seit dem 6. September wird für den filmstiftungsgeförderten Spielfilm „Die Rüden“ von Regisseurin und Grimme-Preisträgerin Connie Walther gedreht. Das Konzept stammt von Nadin Matthews, Dorothee Schön und Connie Walther. „Die Rüden“ ist eine Produktion von Kay Niessen und Daniel Hetzer für hands-on producers und Thomas Kufus für zero one film, in Koproduktion mit SWR/ARTE. Gedreht wird in Köln und in Baden-Württemberg.

Robert Gehring (MFG), Kay Niessen und Daniel Hetzer (hands-on producers), Nadin Matthews (Hundetrainerin & Hauptakteurin), Connie Walther (Regie), Tanja Güß (Film- und Medienstiftung NRW), Birgit Gudjonsdottir (DOP), Thomas Kufus (zero one film) und Manfred Hattendorf (SWR) © Lars Pölöskey
Robert Gehring (MFG), Kay Niessen und Daniel Hetzer (hands-on producers), Nadin Matthews (Hundetrainerin &
Hauptakteurin), Connie Walther (Regie), Tanja Güß (Film- und Medienstiftung NRW), Birgit Gudjonsdottir (DOP), Thomas Kufus (zero one film) und Manfred Hattendorf (SWR) © Lars Pölöskey

Zum Inhalt:
Der Kinofilm erzählt die Geschichte eines ungewöhnlichen Projektes: Im gesicherten Raum einer Haftanstalt sollen Strafgefangene unter Anleitung einer Hundetrainerin mit Tierheimhunden arbeiten, die Menschen attackieren. Nur wenn Aggression stattfinden darf, so die Haltung der jungen Frau, kann der ewige Kreislauf von Gewalt und Gegengewalt unterbrochen werden. Wahnsinn bedeutet: Immer das Gleiche zu tun und ein anderes Resultat zu erwarten. Doch wer resozialisiert wen? Die Männer die Hunde? Oder die Hunde die Männer? Oder am Ende Männer und Hunde die Frau? In einem intensiven Prozess der Auseinandersetzung mit Glaubenssätzen wird in dem engen Raum der Gefangenschaft über innere Freiheit verhandelt. Keiner der Beteiligten kann sich dem entziehen.
Die Hunde sind keine trainierten Filmhunde, sondern echte Problemfälle mit hohem Aggressionspotential. Die Strafgefangenen werden dargestellt von jungen Männern mit schauspielerischem Training, aber auch einer Gewalt-Biografie im echten Leben.

Die Film- und Medienstiftung NRW unterstützt die Produktion mit 500.000 Euro, weitere Förderer sind BKM und MFG Baden-Württemberg.