Film und Medien Stiftung NRWNewsNewsWeltpremiere von „Beuys“ im Wettbewerb der Berlinale

Weltpremiere von „Beuys“ im Wettbewerb der Berlinale

Am Dienstagabend, den 14. Februar, feierte der filmstiftungsgeförderte Dokumentarfilm „Beuys“ von Regisseur Andres Veiel seine Weltpremiere im Wettbewerb der 67. Internationalen Filmfestspielen Berlin. Der Film über Joseph Beuys ist eine Produktion von zero one film und der Kölner Terz Filmproduktion und entstand unter Beteiligung von SWR/ARTE und WDR.

140217_aj_10033Festivaldirektor Dieter Kosslik mit Regisseur Adres Veiel und Produzent Thomas Kufus (zero one film) © Ali Ghandtschi / Film- und Medienstiftung NRW

Der Mann mit dem Hut, dem Filz und der Fettecke. 30 Jahre nach seinem Tod erscheint er als Visionär, der seiner Zeit voraus war. Geduldig versuchte er schon damals zu erklären, dass „Geld keine Ware sein darf“. Er wusste, dass der Geldhandel die Demokratie unterwandern würde. Doch mehr als das. Beuys boxt, singt, parliert, doziert und erklärt dem toten Hasen die Kunst. Wollen Sie eine Revolution ohne Lachen machen? fragt er fröhlich grinsend. Sein erweiterter Kunstbegriff führte ihn mitten in den Kern auch heute relevanter gesellschaftlicher Debatten. Regisseur Andres Veiel und sein Team stellten mit „Beuys“ eine Collage aus bisher unerschlossener Bild- und Tondokumente zusammen.

140217_aj_10029-900x604Roter Teppich für „Beuys“ im Berlinale Palast © Ali Ghandtschi / Film- und Medienstiftung NRW

Die Film- und Medienstiftung NRW förderte den Dokumentarfilm mit 180.000 Euro, weitere Mittel kamen vom Medienboard Berlin Brandenburg, BKM, FFA, DFFF und MEDIA. Piffl Medien wird den Film in die deutschen Kinos bringen.