„Der Ausbruch – War die Pandemie vermeidbar?“: Premiere des filmstiftungsgeförderten Feuture-Dokumentarfilms im ZDF

Am Dienstag, den 17. Mai, feiert der filmstiftungsgeförderte Dokumentation „Der Ausbruch – War die Pandemie vermeidbar?“ um 20.15 Uhr im ZDF seine Premiere. Ab 16. Mai ist der Dokumentarfilm bereits in der ZDFmediathek verfügbar. Fernsehpreis-Gewinner Michael Wech geht der Frage nach, ob ein früheres Handeln von Politik und Wissenschaft einen anderen Verlauf der Corona-Pandemie ermöglicht hätte. BROADVIEW Pictures hat den Film in Koproduktion mit dem ZDF produziert, die Film- und Medienstiftung NRW unterstützte mit 300.000 Euro, weitere Mittel kamen von Hessen Film.

Zum Film Das SARS-Cov-2 Virus hat Anfang des Jahres 2020 eine globale Pandemie ausgelöst, die unsere Gesellschaft noch lange beschäftigen wird. Die ersten Meldungen über das neue Virus kamen in den ersten Frühlingswochen des Jahres 2020 auf, entscheidend für den internationalen Verlauf der Pandemie war allerdings bereits der Zeitraum von Ende Dezember 2019 bis März 2020. Diesen frühen Monaten geht der Dokumentarfilm von Regisseur Michael Wech nach und hinterfragt kritisch die Kommunikationspolitik der chinesischen Behörden, die Entscheidungsprozesse von WHO, nationalen Gesundheitsbehörden und der Politik. Allem voran steht die Frage, ob die Welt nicht besser hätte vorbereitet sein müssen auf das Virus und die dann folgende Pandemie. Produzent ist Emmy-Preisträger Leopold Hoesch, Executive-Producer Peter Wolf, die Kamera übernahm Johannes Imdahl.

Die Film- und Medienstiftung NRW förderte von Broadview u.a. bereits die Sport-Dokumentarfilme „Kroos“ (Regie: Manfred Oldenburg) und „Nowitzki. Der perfekte Wurf“ (Regie: Sebastian Dehnhardt). Letztes Jahr brachte Broadview Pictures mit „Die Unbeugsamen“ (Regie Torsten Körner) den erfolgreichsten Dokumentarfilm des Jahres in die Kinos, der die Frauen der Bonner Republik und ihren Kampf um die Beteiligung an demokratischen Entscheidungsprozessen portraitiert.

Dokumentarfilm bei der Film- und Medienstiftung NRW

Dokumentarfilme nehmen bei der Film- und Medienstiftung traditionell einen hohen Stellenwert ein. Erst Anfang des Monats fand der 6. NRW-Dokutag statt, in dessen Rahmen auch das renommierte Gerd Ruge Stipendium für die Entwicklung von anspruchsvollen Kinodokumentarfilmen vergeben wurde. Seit 2019 hat die Film- und Medienstiftung NRW über 5,5 Millionen Euro für die Förderung von Dokumentarfilmen bereitgestellt.

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