Deutscher Fernsehpreis 2026: „Nacht der Kreativen“ eröffnet Preisverleihungen in Köln
Mit der „Nacht der Kreativen“ haben am Dienstagabend die Verleihungen des Deutschen Fernsehpreises 2026 begonnen. In der Kölner Flora wurden herausragende Leistungen in elf kreativen Personenkategorien aus den Bereichen Fiktion, Unterhaltung und Information ausgezeichnet. Die Film- und Medienstiftung NRW ist Partnerin des Deutschen Fernsehpreises.
Im Mittelpunkt des von Jan Köppen moderierten Abends standen die kreativen Gewerke hinter erfolgreichen Fernsehproduktionen: Geehrt wurden besondere Leistungen in Regie und Buch, Kamera, Montage, Musik und Ausstattung. Über die Auszeichnungen entschied die Fachjury unter dem erstmaligen Vorsitz des Journalisten und Produzenten Stephan Lamby.
Die Preisträger:innen der „Nacht der Kreativen“
Fiktion
- Beste Regie Fiktion: Bettina Oberli für „naked“
- Bestes Buch Fiktion: Rolf Basedow, Nicole Armbruster und Gabriela Sperl für „Die Nichte des Polizisten“
- Beste Kamera Fiktion: Theo Bierkens für „Sturm kommt auf“
- Beste Montage Fiktion: Anna Nekarda für „Die Nichte des Polizisten“
- Beste Musik Fiktion: Stefan Will und Robert Henke für „Crooks“ und „Banksters“
- Beste Ausstattung Fiktion: Matthias Müsse und Pierre-Yves Gayraud für „Die Nibelungen – Kampf der Königreiche“
Unterhaltung
- Beste Regie Unterhaltung: Carsten Seibt für „Silvester-Schlagerbooom 2026 live – Die Wunderlichtershow“
- Bestes Buch Unterhaltung: Christian Ehring und Dietmar Jacobs für „extra 3 vom 23.10.2025 – Streit ums Stadtbild: Merz poltert“
- Beste Ausstattung Unterhaltung: Katia Convents und Paola von Griesheim für „Let’s Dance“
Information/Dokumentation
- Beste Kamera Information/Dokumentation: Eike Köhler, Kim Kristin Mauch und Björn Kurtenbach für „Minentaucher – Der harte Weg in die Elite der Bundeswehr“
- Beste Montage Information/Dokumentation: Xenja Kupin für „Rise & Fall of 1860 München“
Die Verleihung wird am Mittwoch, 9. September, mit der großen TV-Gala im Confex-Center Köln fortgesetzt. Barbara Schöneberger moderiert den Abend, an dem die Gewinner:innen in 18 weiteren Kategorien bekannt gegeben werden. RTL überträgt die Gala ab 20.15 Uhr. Zu den Nominierten gehören auch drei von der Film- und Medienstiftung NRW geförderte Produktionen: Die Dramaserie „Hundertdreizehn“ geht mit insgesamt vier Nominierungen ins Rennen. Darüber hinaus sind „Euphorie“ und „WM 1994 – Elf Helden, ein Albtraum“ nominiert.
Weitere Informationen unter www.deutscher-fernsehpreis.de