Ein Vaterproblem, eine Horror-Love-Story und das Tal der Ahnungslosen.

In der siebten Sitzung ihres Programms zur Förderung von Abschlussfilmen unterstützte die Film- und Medienstiftung NRW sechs Abschlussarbeiten von Studenten der Kölner Kunsthochschule für Medien KHM, darunter vier mittellange Film und zwei Kurzfilme.

Mittellanger Film / Langfilm

„Im Leuchtturm“, Regie: Felix Schon
Die Eckkneipe „Im Leuchtturm“ wird am Abend zum sozialen Mikrokosmos. Wirtin Rita kümmert sich mit Kölsch und Frikadelle um das Wohlbefinden ihrer Gäste und manchmal auch um deren Erziehung. Eine Kneipe, wie sie überall zu finden ist, in jeder Stadt, in jedem Dorf.  Förderung: 20.000 Euro

„Luz“, Regie: Tilman Singer Luz, eine junge Taxifahrerin lateinamerikanischer Herkunft, stolpert mit letzter Kraft in eine Polizei­dienststelle. Ein Dämon ist ihr auf den Fersen und fest entschlossen, seiner Geliebten endlich nahe zu sein. Mit der Horror-Lovestory schließen Tilman Singer und Art-Director Dario Mendez Acosta ihr Studium an der KHM ab. Förderung: 20.000 Euro

„In search“, Regie: Beryl Magoko Mit zehn Jahren wurde Beryl Magoko in Kenia beschnitten. Seitdem leidet sie unter Schmerzen und dem Trauma. Seit Oktober 2014 lebt sie in Deutschland und überlegt, durch einen chirurgischen Eingriff eine Rekonstruktion vornehmen zu lassen. In ihrem dokumen­tarischen Selbstportrait begegnet sie auch anderen betroffenen Frauen. Förderung: 18.000 Euro

„Fortschritt im Tal der Ahnungslosen“, Regie: Florian Kunert Die DDR-Industriebrache „Fortschritt“ wird heute als Unterkunft für Asylbewerber genutzt und soll nun abgerissen werden. Anhand von Familiengeschichten und Archivmaterial über die Beziehung zwischen DDR und Syrien taucht der Dokumentarfilm in die Geschichte des ostsächsischen Ortes ein. Förderung: 13.000 Euro

Kurzfilm

„Vater“, Regie: Suzanna Zawieja
Richard hat ein Vaterproblem und ein Summen im Kopf. So beschließt er, zu sterben. Und es beginnt eine surreale Reise durch den Kopf eines Mannes, der dringend etwas verarbeiten muss. Förderung: 18.000 Euro

„I“, Regie: Eun Jin Park Der Film setzt sich mit der Frage auseinander, was Normalität bedeutet und wie man überhaupt normal sein kann. Förderung: 15.000 Euro

Neben Barbara Thielen, Gesa Marten und Petra Müller (Vorsitz) ist Produzent und Kameramann Olaf Hirschberg neues Mitglied der Jury der Abschlussfilmförderung der Film- und Medienstiftung NRW.

Für weitere Informationen: Film- und Medienstiftung NRW, Katharina Müller, Tel.: 0211-93050-39, presse@filmstiftung.de

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