NRW @ Locarno Film Festival: 2x Wettbewerb, 1x Piazza

Ein heißes Wochenende in Locarno, das Festival läuft auf Hochtouren: Im Wettbewerb um den Goldenen Leoparden stehen Christoph Hochhäusler mit "La Mort viendra", den er bereits Donnerstag präsentierte, sowie Pia Marais mit "Transamazonia", der Montag zur Festivalhalbzeit läuft. Auf der gefüllten Piazza unterm Sternenhimmel des Tessins eigte Simon Jacquemet gestern sein „Electric Child“.

[caption id="attachment_123838" align="alignnone" width="1015"] "La Mort Viendra" von Christoph Hochhäusler (©Heimatfilm)[/caption]

Bei der 77. Ausgabe (7. bis 17. August 2024) laufen insgesamt drei von der Filmstiftung geförderte Produktionen.

Hochhäuslers „La Mort Viendra“ wurde produziert von der Kölner Heimatfilm, Pandora Film ist deutscher Produzent  bei „Transamazonia“, Helena Zengel spielt die Hauptrolle. Unafilm produzierte „Electric Child“.

Walid Nakschbandi, Geschäftsführer der Film- und Medienstiftung NRW: „Das sind Weltpremieren, wie man sie sich nur wünschen kann: Christoph Hochhäusler und Pia Marais präsentieren ihre neuen Arbeiten im Concorso Internazionale in Locarno! Beide gehören derzeit sicher zu den spannendsten deutschen Regisseur:innen. In der langjährigen und verlässlichen Zusammenarbeit mit ihren jeweiligen Kölner Produktionen, Heimatfilm und Pandora Film, konnten sie bereits großartiges Kino realisieren und sind nun auf der Jagd nach dem Goldenen Leoparden. Wir sind beglückt und drücken allen Teams die Daumen.“

„La Mort Viendra“
Gemeinsam mit Ulrich Peltzer verfasste Hochhäusler das Drehbuch zu „La Mort Viendra“, in dem es um die Auftragskillerin Tez geht. Die Produktion der Kölner Heimatfilm entstand in Koproduktion mit Amour Fou (LUX), Tarantula (BEL) und dem BR, in Zusammenarbeit mit Arte. Christoph Hochhäusler arbeitet bereits zum sechsten Mal mit der Kölner Heimatfilm zusammen. Zuletzt konnten sie gemeinsam den Erfolg von „Bis ans Ende der Nacht“ feiern, der auf der Berlinale 2023 uraufgeführt wurde.

„Transamazonia“
Die Filmemacherin Pia Marais drehte die filmstiftungsgeförderte Produktion im Amazonas-Regenwald von Brasilien und Französisch-Guyana . Die Postproduktion von „Transamazonia“ fand in NRW statt. Das Drehbuch zum Western stammt von Pia Marais, Willem Droste und Martin Rosefeldt. Der Film ist eine internationale Koproduktion der Kölner Pandora Film Produktion mit Cinema Defacto/Gaijin aus Frankreich und der Schweizer Produktion Point Productions unter Senderbeteiligung von WDR und Arte.

„Electric Child“
Autor und Regisseur Simon Jacquemet inszenierte das Science-Fiction-Drama „Electric Child“ mit Elliott Crosset Hove, Rila Fukushima und Helen Schneider in den Hauptrollen. Der Film erzählt von einem Computerwissenschaftler, der einen Pakt mit der KI-Lebensform schließt. Die Produktion der Schweizer 8horses entstand unter anderem in Koproduktion mit der Kölner unafilm und wurde teilweise auch in NRW gedreht. Senderpartner sind Arte und SRF/SRG.

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