Produzententreffen NRW
Am Mittwoch, 01. Februar, trafen sich in der Kölner Wolkenburg NRW-Produzent:innen und Branchenvertreter:innen auf Einladung der Film- und Medienstiftung NRW, des Film- und Medienverband NRW und Land Nordrhein-Westfalen zum Austausch über die Entwicklung des Produktionsstandorts NRW. Bei dem Roundtable zum Jahresauftakt war auch der Minister für Bundes- und Europaangelegenheiten, Internationales sowie Medien des Landes Nordrhein-Westfalen und Chef der Staatskanzlei Nathanael Liminski vor Ort.
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Prof. Dr. Klaus Goldhammer (Goldmedia), Christina Bentlage (FMS), Rafaela Wilde (Film- und Medienverband NRW), Medienminister Nathanael Liminski. © Ralph Sondermann / Film- und Medienstiftung NRW[/caption]
Zum Einstieg präsentierte Prof. Dr. Klaus Goldhammer (Goldmedia) die zentralen Ergebnisse der „NRW Produktionsstudie“, die bereits März 2022 veröffentlicht und jetzt nochmals aktualisiert wurde.
Im Vergleich der Bundesländer liegt Nordrhein-Westfalen beim Produktionsvolumen im TV-Bereich weiterhin an der Spitze: 2020 entstanden hier nahezu die Hälfte (46 Prozent) der 720.000 deutschlandweit produzierten Programmminuten –und zwar vor allem im Entertainment.
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Prof. Dr. Goldhammer stellt die wichtigsten Ergebnisse der Studie vor. © Ralph Sondermann / Film- und Medienstiftung NRW[/caption]
Auf der Basis der vorgestellten Zahlen diskutierten die Teilnehmer:innen die Herausforderungen und Entwicklungspotentiale für den Film- und Fernsehstandort. Darüber hinaus ging es um die Programmbedarfe von Sendern und Streaminganbietern, sowie die Sichtbarkeit des Standortes im überregionalen Vergleich.
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NRW-Medienminister Nathanael Liminski beim Roundtable der Film- und Fernsehbranche. © Ralph Sondermann / Film- und Medienstiftung NRW[/caption]
Dabei stand einmal mehr das Problem des Fachkräftemangels im Vordergrund, ebenso wie die Frage nach der Attraktivität des Standortes für die Unternehmensansiedlung und den Nachwuchs. Medienminister Nathanael Liminski: „NRW ist Fernsehstandort Nummer eins. Wir ruhen uns nicht darauf aus, sondern arbeiten in enger Abstimmung mit der Branche weiter an guten Rahmenbedingungen – von Fachkräften über Förderung bis hin zu steuerlichen Regelungen.“
Moderiert wurde die Veranstaltung von Philipp Hoffmann (Rushlake Media).
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In der Wolkenburg Köln trafen sich 50 NRW-Produzent:innen und Branchenvertreter:innen. © Ralph Sondermann / Film- und Medienstiftung NRW[/caption]
Die aktuelle Produktionsstudie NRW umfasst Daten zur Film- und Fernsehproduktion in NRW aus den Jahren 2019 und 2020 im Vergleich anderen Bundesländern. Die Studie ist hier abrufbar.