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Familienfotos, die wahllos in einer Straßenbahnhaltestelle in Köln liegen, wecken die Neugier der in Köln lebenden chilenisch-stämmigen Filmemacherin Loreto Quijada. Ihre Suche nach der Herkunft der Bilder wird für die Autorin und Protagonistin zu einer persönlichen Erkundung, die sich in fragmentarischer Weise in den in Nordrhein-Westfallen lebenden Migrant*innen widerspiegelt.

Der Film erforscht die Metaphysik von Objekten. Die Autorin wird im Film selbst zum „Objekt“ der Forschung. Ihre Sinnsuche und die Versöhnung mit der Vergangenheit bilden das Rückgrat der Geschichte, die einen historischen Bogen von den 1980er Jahren in Santiago de Chile bis in die die Kleinstadt Witten in der Gegenwart spannt.

Das Projekt erhielt nach der Projektentwicklungsförderung nun auch die vereinfachte Produktionsförderung der Film- und Medienstiftung NRW. Loreto erarbeitete das Drehbuch 2020 als Wim Wenders-Stipendiatin.

Details: Objekt

Produktion:
tvist GmbH
Ansprechpartner:
Sebastian Züger
Kontakt:
Regie:
Loreto Quijada
Drehbuch:
Loreto Quijada
Darsteller:
Günter Lièvre, Ana María González (Köln), Sarwar Abdula (Leverkusen), Yuki, Loreto Quijada
Kamera:
Marvin Hesse, Andreas Hartmann
Drehort:
Köln, Leverkusen, Tokio, Kyoto, Santiago de Chile
Drehzeit:
20.07.2024
Drehtage:
16
Davon in NRW:
6
Genre:
Dokumentarfilm