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Kurzbiografie

Holger Böhme, 1965 in Dresden geboren arbeitete Holger Böhme nach dem Abitur zunächst als Transportarbeiter, später als Beleuchter am Staatsschauspiel Dresden. 1990 wechselte er ans Dresdner Brettl. Im gleichen Jahr machte er mit dem Hörspiel „Es ist noch einmal gut gegangen“ mit Jörg Gudzuhn in der Hauptrolle auf sich aufmerksam. Anfang der 90er-Jahre erwarb er gemeinsam mit dem Schauspieler Tom Pauls einen alten Lastkahn und gründete zusammen mit Friedrich-Wilhelm Junge, Pauls und anderen den Theaterkahn Dresden, der 1994 als neue Spielstätte des Dresdner Brettls den Spielbetrieb aufnahm. In der Folge übernahm er zahlreiche Regiearbeiten, vor allem am Dresdner Brettl, aber auch an anderen Bühnen. 1997 gründete Böhme gemeinsam mit dem Puppenspieler Jörg Bretschneider und dem Bühnenbildner Mathias Hänsel das Dresdner Figurentheater, wo er mehrere Stücke sowohl für Kinder als auch für Erwachsene inszenierte. Seit 2000 war er als freischaffender Regisseur und Autor tätig.  Ab dem Jahr 2010 trat Böhme zunehmend als Autor von Theaterstücken in Erscheinung, so mit den jeweils uraufgeführten Stücken „Gib alles“ (2014), „Bauland“ (2015) „Lothar und der große Geist“, „Die meisten Afrikaner können nicht schwimmen“ (2017) sowie „Dieter und der Wolf“ (2018).
Seit August 2017 ist Böhme Intendant des Theaterkahns.