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50. Grimme Preis: Drei NRW-Produktionen nominiert

Das renommierte Grimme-Institut in Marl hat heute in Düsseldorf die Nominierungen für den Grimme-Preis bekannt gegeben. In der Auswahl der vorgeschlagenen Produktionen befinden sich auch drei Produktionen, die mit Unterstützung der Film- und Medienstiftung NRW entstanden sind. Während in zwei fiktionalen Kategorien Philipp Kadelbachs „Unsere Mütter, unsere Väter“ sowie Stephan Wagners „Mord in Eberswalde“ nach zahlreichen Auszeichnungen in den vergangenen Monaten nun auch um den Grimme-Preis konkurrieren, erhielt im non-fiktionalen Bereich auch Carmen Losmanns „Work Hard – Play Hard“ eine Nominierung.

„Wir freuen uns für die Teams der drei herausragenden Filme und gratulieren herzlich zur Nominierung!“, so Petra Müller, Geschäftsführerin der Film- und Medienstiftung NRW. „50 Jahre Grimme-Preis, das ist ein halbes Jahrhundert notwendiger Qualitätsdiskurs für das deutsche Fernsehen. Herzlichen Glückwunsch also auch dem Grimme-Institut zu diesem großen Jubiläum.“

In der Kategorie „Serien und Mehrteiler“ erhält Philipp Kadelbachs „Unsere Mütter, unsere Väter“ eine Nominierung. Der historische Dreiteiler, einer der Fernseherfolge des Jahres 2013, ist jüngst in den US-amerikanischen Kinos angelaufen. Er erhielt u.a. den Deutschen Fernsehpreis, den Bayerischen Fernsehpreis und den Prix Europa. Der zu Teilen in NRW gedrehte Dreiteiler ist eine Koproduktion von ZDF und teamWorx in Zusammenarbeit mit Beta Film und ZDF Enterprises. Die Film- und Medienstiftung NRW förderte die Produktion mit 900.000 Euro, weitere Mittel kamen vom FilmFernsehFonds Bayern, von der Mitteldeutschen Medienförderung, dem Medienboard Berlin-Brandenburg, der Filmförderung Hamburg Schleswig-Holstein und nordmedia.

Der historische Polizeithriller „Mord in Eberswalde“ ist in der Kategorie Fiktion/Spezial nominiert. Stephan Wagners Film, der u.a. das Fernseh-Krimifestival in Wiesbaden gewann, ist eine Koproduktion der Westside Filmproduktion mit dem Westdeutschen Rundfunk, die von der Film- und Medienstiftung NRW mit 450.000 Euro gefördert wurde.

In der Kategorie Information und Kultur/Spezial ist Carmen Losmanns „Work Hard – Play Hard“ nominiert. Losmanns kritischer Blick auf die Mechanismen der modernen Leistungsgesellschaft wurde von der Kölner Hupe Film in Koproduktion mit ZDF und Arte realisiert. Die Film- und Medienstiftung NRW förderte die Produktion des Dokumentarfilms mit 116.000 Euro.

Der Grimme-Preis wird seit 1964 in Marl verliehen. Er wurde 1961 auf Initiative Bert Donnepps vom Deutschen Volkshochschul-Verband gestiftet und gilt heute als einer der bedeutendsten Auszeichnungen im Fernsehbereich in Deutschland. Die 50. Verleihung des Grimme-Preises findet am 4. April 2014 im Theater der Stadt Marl statt.