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Film und Medien Stiftung NRWNewsPressemitteilungen58. Internationale Kurzfilmtage Oberhausen 2012

58. Internationale Kurzfilmtage Oberhausen 2012

  • 140 Kurzfilme aus 39 Ländern in fünf Wettbewerben
  • Thematischer Schwerpunkt „Mavericks, Mouvements, Manifestos“ anlässlich 
    50 Jahre Oberhausener Manifest

Heute starten zum 58. Mal die Internationalen Kurzfilmtage Oberhausen (26. April bis 1. Mai). In den fünf Wettbewerben des Festivals konkurrieren 140 Kurzfilme um Preisgelder im Gesamtwert von über 40.000 Euro. 

140 Kurzfilme aus 39 Ländern in 5 Wettbewerben

 Das Festival bietet Wettbewerbe in den Kategorien International, Deutsch, NRW, Kinder- und Jugendfilme und Musikvideo. An den sechs Festivaltagen sind 58 Kurzfilme im Internationalen Wettbewerb zu sehen, die aus über 4.500 Einreichungen ausgewählt wurden. Darunter sind Filme aus Ägypten, Argentinien, Brasilien, Paraguay, den Philippinen, Indien und Vietnam stark vertreten. Im Rennen um den Besten Deutschen Beitrag sind 27 Filme, die sich größtenteils thematisch mit der Rückkehr des Tanzfilms nach Oberhausen und der Frage nach der Wahrheit in den Bildern beschäftigen. Darunter befindet sich der NRW-geförderte Film „The Sweetness of Mother’s Hair“ von Jana Debus. Im NRW-Wettbewerb stehen in diesem Jahr besonders die Arbeiten sehr junger Filmemacher im Fokus. Insgesamt werden aus knapp 270 Einreichungen 11 Kurzfilme zu sehen sein.

Mavericks, Mouvements, Manifestos“ anlässlich 50 Jahre Oberhausener Manifest

 Seinen thematischen Schwerpunkt „Mavericks, Mouvements, Manifestos“ widmet das Festival dem 50. Jahrestag des Oberhausener Manifests in zwei Filmprogrammen mit insgesamt 81 Arbeiten. Eine Reihe präsentiert 24 Filme der 26 Unterzeichner, die teilweise eigens für das Festival restauriert wurden. Die zweite Programmreihe beinhaltet sowohl Filme der Unterzeichner als auch aus ihrem Umfeld und von nachfolgenden Filmemachern. Zudem werden Kurzfilme aus fünf anderen filmischen Erneuerungs-bewegungen dieser Zeit aus Frankreich, Japan, Schweden, Ungarn und den USA gezeigt.

Das Oberhausener Manifest, welches am 28. Februar 1962 unterzeichnet wurde, gilt als das wichtigste Dokument des neuen deutschen Films, in dem Künstler wie Alexander Kluge, Edgar Reitz und Peter Schamoni eine neue Bildsprache und eine kommerzfreie Filmförderung forderten.

Für weitere Informationen kontaktieren Sie bitte: Filmstiftung NRW, Tanja Güß, Tel.: 0211-930500, Fax: 0211-93050-85,