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Film und Medien Stiftung NRWNewsPressemitteilungen„Auf der anderen Seite“: Favorit beim Deutschen Filmpreis 2008

„Auf der anderen Seite“: Favorit beim Deutschen Filmpreis 2008

Zehn Nominierungen für vier Filme mit NRW-Beteiligung

Bei der Verleihung des Deutschen Filmpreises am 25. April in Berlin kann sich die Filmstiftung NRW gute Chancen auf einige der begehrten Auszeichnungen aus­rech­nen. Es ist in diesem Jahr das vierte Mal, dass die "Lola", der mit drei Millionen Euro höchstdotierte deutsche Filmpreis, von der Deutschen Filmakademie vergeben wird. Heute verkündeten Senta Berger, Präsidentin der Deutschen Filmakademie, und Kultur­staatsminister Bernd Neumann die Nominierungen gemeinsam. Das ZDF-Morgen­magazin übertrug live – erstmals aus dem Berliner Babylon Kino.

Als einer der Favoriten für die "Lolas" gilt Fatih Akins geförderter Film "Auf der anderen Seite", der fünf Nominierungen erhielt. Die deutsch-türkische Koproduktion von corazón international und NDR geht in den Kategorien bester Film, beste Regie, bestes Drehbuch (ebenfalls von Fatih Akin) und bester Schnitt ins Rennen. Außerdem kann sich Hanna Schygulla, nominiert als beste Nebendar­stellerin, Hoffnungen auf einen Preis machen. Allein die Nominierung für den besten Film ist mit einem Preisgeld von 250.000 Euro verbunden. Wenn "Auf der anderen Seite" gewinnt, gibt es noch einmal 500.000 Euro, die "in das nächste Filmprojekt und nicht in einen Karibik­urlaub investiert" werden müssen, wie Senta Berger schmunzelnd erklärte.

Über zwei Nominierungen kann sich auch Maria Schrader freuen. Ihr mit NRW-Geldern geförderter Debütfilm "Liebesleben" nach dem Bestseller der israelischen Autorin Zeruya Shalev, eine Produktion der X Filme mit dem BR, wurde in den Kate­gorien beste Kamera (Benedict Neuenfels) und bestes Szenenbild (Christian M. Goldbeck) nominiert.

Ebenfalls zwei Nominierungen erhielt "Gegenüber", der Erstlingsfilm von KHM-Absolvent Jan Bonny, den die Kölner Produktionsfirma Heimatfilm in Zusammen­arbeit mit dem WDR in 32 Dreh­tagen komplett in Essen realisiert hat. Die heraus­ragende Leistung der beiden Hauptdarsteller Victoria Trauttmansdorff und Matthias Brandt in dem Kinodrama über Gewalt in der Ehe war der Jury der Deut­schen Filmakademie jeweils eine Nominierung wert.

In der Kategorie beste Hauptdarstellerin geht außerdem Valerie Koch für ihre Rolle in "Die Anruferin" ins Rennen. In dem Drama von Wüste Film West in Zu­sammenarbeit mit dem ZDF, bei dem Felix Randau Regie führte, spielt sie eine Frau, die ein bizarres Telefonspiel betreibt. Der Film wurde fast komplett in NRW gedreht und startete am 20. März in den deutschen Kinos.

Für weitere Informationen kontaktieren Sie bitte: Filmstiftung NRW,

Tanja Güß, Tel.: 0211-930500, Fax: 0211-93050-85,

Nominiert und gefördert sind:

Programmfüllende Spielfilme

"Auf der anderen Seite"

(Regie: Fatih Akin, Prod.: Fatih Akin, Klaus Maeck, Andreas Thiel, corazón international)

Beste darstellerische Leistung – weibliche Hauptrolle

Valerie Koch für "Die Anruferin"

Victoria Trauttmansdorff für "Gegenüber"

Beste darstellerische Leistung – männliche Hauptrolle

Matthias Brandt für "Gegenüber"

Beste darstellerische Leistung – weibliche Nebenrolle

Hanna Schygulla für "Auf der anderen Seite"

Beste Regie

Fatih Akin für "Auf der anderen Seite"

Bestes Drehbuch

Fatih Akin für "Auf der anderen Seite"

Bester Schnitt

Andrew Bird für "Auf der anderen Seite"

Beste Kamera

Benedict Neuenfels für "Liebesleben"

Bestes Szenenbild

Christian M. Goldbeck für "Liebesleben"