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Bayerischer Fernsehpreis für "Gladbeck"-Drehbuch

Am vergangenen Freitag wurde im Münchner Prinzregententheater der bayerische Fernsehpreis vergeben. Die Auszeichnung für das beste Drehbuch erhielt Holger Karsten Schmidt für den von der Filmstiftung geförderten Zweiteiler "Gladbeck".

„Gladbeck“ ist eine Ziegler Film-Produktion in Koproduktion mit ARD Degeto und Radio Bremen für Das Erste. Die Film- und Medienstiftung NRW förderte mit 975.000 Euro, weitere Gelder kamen von der MFG Baden-Württemberg und nordmedia. Beta Film übernahm den Weltvertrieb, Polyband Medien den Home-Entertainment Vertrieb.

Zum Inhalt:
Deutschland, Sommer 1988. 54 Stunden lang halten zwei Bankräuber mit den Geiseln die Republik in Atem. Ein Wettlauf der Medien beginnt: Heerscharen von Journalisten begleiten die Geiselnehmer auf ihrer Flucht, Fernsehen und Radio sind rund um die Uhr live dabei – erstmals dokumentieren sie ein Verbrechen in Echtzeit und verlieren dabei völlig die Distanz zu den Leidtragenden. Unter permanenter öffentlicher Beobachtung trifft die Polizei in den Bundesländern Nordrhein-Westfalen und Bremen, die auf dieses spektakuläre Verbrechen nicht vorbereitet ist, eine Reihe von schwerwiegenden Fehlentscheidungen. Der Film „Gladbeck“ erzählt die Ereignisse des Sommers 1988 aus verschiedenen Perspektiven und zeigt eine Verkettung von Umständen, die drei Menschen mit dem Leben bezahlen mussten.