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Film und Medien Stiftung NRWNewsNewsBerlinale 2021: Physisches Festival und genderneutrale Schauspielpreise

Berlinale 2021: Physisches Festival und genderneutrale Schauspielpreise

Die Internationalen Filmfestspiele Berlin haben erste Entscheidungen für das Festival 2021 getroffen. Die Berlinale 2021 ist als physisch stattfindendes Festival geplant. Für den European Film Market (EFM) ist ein hybrides Modell vorgesehen. Anpassungen in der Festivalstruktur, der Filmprogrammierung sowie der Gesamtzahl der eingeladenen Filme werden von der Festivalleitung in den kommenden Wochen definiert.

Die Berlinale hat außerdem die von der Internationalen Jury vergebenen Preise im Wettbewerb neu aufgestellt. Erstmals werden die Schauspielpreise genderneutral definiert. Statt der Auszeichnungen für den Besten Darsteller und die Beste Darstellerin werden künftig genderneutral ein „Silberner Bär für die Beste Schauspielerische Leistung in einer Hauptrolle“ und ein „Silberner Bär für die Beste Schauspielerische Leistung in einer Nebenrolle“ vergeben.

Der ehemalige „Silberne Bär Alfred-Bauer-Preis“ wurde 2020 aufgrund neuer Erkenntnisse zur Position des ersten Berlinale-Leiters, Alfred Bauer, im Nationalsozialismus ausgesetzt und wird in Zukunft nicht mehr vergeben. Die Auswertung einer externen fachwissenschaftlichen historischen Untersuchung zu Alfred Bauer wird im Spätsommer vorliegen und dann veröffentlicht.