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Berlinale lädt „Seneca“ und „Mammalia“ ein

Die Berlinale hat weitere Teile ihres Programms veröffentlicht: Der filmstiftungsgeförderte Film „Seneca“ von Robert Schwentke wird in der Reihe Berlinale Special Weltpremiere feiern. Eine schwarze Komödie über die letzten Tage des antiken Philosophen Lucius Annaeus Seneca und die Anfänge von Kaiser Neros despotischem Regime im Alten Rom. Seneca scheitert an seinen eigenen philosophischen Grundsätzen, als sein ehemaliger Schüler Nero ihn aus Überdruss zum Selbstmord zwingt. Das Drehbuch schrieb Schwentke gemeinsam mit Matthew Wilder. John Malkovich, Tom Xander, Geraldine Chaplin, Louis Hofmann, Lilith Stangenberg, Samuel Finzi, Mary-Louise Parker, Andrew Koji, Julian Sands, Alexander Fehling, Wolfram Koch, Annika Meier und Samia Chancrin standen vor der Kamera in Deutschland und Marokko. Filmgalerie 451 produzierte den Film in Koproduktion mit Gretchenfilm, Kasbah Films (MAR), ZDF/ARTE und dropkick pictures, der Kinostart in Deutschland ist für den 23. März 2023 im Verleih von Weltkino geplant. Die Film- und Medienstiftung NRW förderte das Projekt mit 200.000 Euro. Weitere Förderung kam von MFG und MBB, BKM, DFFF, FFA, Creative Europe MEDIA und Moroccan Cash Rebate (CCM).

Mammalia“ von Sebastian Mihăilescu wird in der Reihe Forum als Weltpremiere zu sehen sein. In „Mammalia“ entdeckt Camil Unheimliches, als er seiner Partnerin nachspioniert: eine Sekte in weißen Gewändern und mit seltsamen Ritualen. Sebastian Mihăilescus experimentelles Erzählkino spielt mit Mythen, Geschlechterbildern und Versatzstücken des Horrorgenres. Er schrieb gemeinsam mit Andrei Epure auch das Drehbuch, vor der Kamera standen u.a. István Téglás, Mălina Manovici, Denisa Nicolae, Steliana Bălăcianu und Rolando Matsangos. Pandora Film produzierte mit microFilm (ROU) und Extreme Emotions (POL) in Koproduktion mit Bord Cadre Films (CH), Sovereign Films (UK) und HiFilm Productions (ROU). Die Filmstiftung förderte die Produktion mit 50.000 Euro.

Damit sind insgesamt bereits vier filmstiftungsgeförderte Produktionen als Teil der 73. Internationalen Filmfestspiele Berlin öffentlich. In der Reihe Panorama werden „Inside“ von Vasilis Katsoupis und „La Sirène“ von Sepideh Farsi gezeigt.

73. Internationale Filmfestspiele Berlin

Nach zwei pandemiebedingten Ausnahmejahren findet die Berlinale im Februar 2023 als Präsenzveranstaltung statt. Auch die Formate European Film Market (EFM, 16.–22. Februar 2023), Berlinale Co-Production Market (18.-22. Februar 2023), Berlinale Talents (18.-23. Februar 2023) und World Cinema Fund setzen auf Präsenz.