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Film und Medien Stiftung NRWNewsNews„Daughter of Rage“ beim Filmfestival in Toronto

„Daughter of Rage“ beim Filmfestival in Toronto

Das 1976 gegründete Toronto International Film Festival ist eines der wichtigsten Filmfestivals der Welt und gilt als Barometer für die jeweils kommende Oscar-Verleihung. Mit rund 250.000 Besuchern jährlich ist es außerdem eines der weltweit publikumsstärksten Filmfestivals. Es findet in diesem Jahr vom 8. bis 18. September statt.

Nun läuft mit „Daughter of Rage“ auch eine filmstiftungsgeförderte Produktion bei dem renommierten Festival, und zwar in der Reihe "Discovery", in der ungewöhnliche Filme, insbesondere junger und visionärer Filmemacher aus der ganzen Welt präsentiert werden.

„Daughter of Rage“ erzählt eine Geschichte aus dem heutigen Nicaragua. Die 11-jährige Maria lebt mit ihrer Mutter Lilibeth am Rande einer Mülldeponie. Ihre Zukunft hängt davon ab, dass sie einen Wurf reinrassiger Hundewelpen an einen zwielichtigen örtlichen Geschäftsmann verkaufen. Als das Geschäft scheitert, muss Lilibeth in die Stadt fahren und setzt Maria in einem Recyclingzentrum ab, wo sie bleiben und arbeiten soll. Doch die Tage vergehen und die Mutter kehrt nicht zurück. Maria fühlt sich verloren, verwirrt und wütend. Eines Abends lernt sie Tadeo kennen, einen phantasievollen neuen Freund, der Maria helfen will, ihre Mutter wiederzufinden. Vor der Kamera standen Ara Alejandra Medal, Virginia Sevilla, Noé Hernández, Diana Sedano und Carlos Gutiérrez.

„Daughter of Rage“ ist eine Produktion von Felipa Films Nicaragua und MartFilms (MEX), in Koproduktion mit Halal (NL), Heimatfilm (DE), Promenades Films (FR), Cardon Pictures (NIC), Dag Hoel Filmproduksjon (NOR) und Nephilim Producciones (ESP). Die Filmstiftung NRW förderte mit 60.000 Euro, weitere Förderung kam u.a. vom World Cinema Fund. BFF Sales wird den Film weltweit vertreiben.