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Deutscher Computerspielpreis: Nominierungen für „Omno“ und „White Shadows“

Der Deutsche Computerspielpreis (DCP) hat die Nominierten für das Jahr 2022 bekanntgegeben. Mit drei Nominierungen (Bestes Familienspiel, Beste Spielewelt und Ästhetik, Bestes Gamedesign) ist das filmstiftungsgeförderte Indie-Adventure „Omno“ von Jonas Manke (Studio Inkyfox) aus Werther in NRW ein großer Anwärter auf eine Auszeichnung. Das ebenfalls filmstiftungsgeförderte Game „White Shadows“ vom Kölner Entwicklerstudio Monokel (Publisher: Headup Games, Düren) ist in der Kategorie Nachwuchspreis – Bestes Debüt nominiert. Insgesamt gingen 14 Nominierungen nach NRW.

In der Kategorie Nachwuchspreis – Bestes Debüt geht neben „White Shadows“ noch „Cleo“ von Grexcap Audiovisual Mediadesign aus Mönchengladbach ins Rennen. „Makis Adventure“ (Mateo Covic, Eric Hartmann / Hochschule Rhein-Waal) und „Words“ (Ahmet Zahit Dönmez / TH Köln – Cologne Game Lab) konkurrieren um den Nachwuchspreis – Bester Prototyp. Als Bestes mobiles Spiel hofft „Settle and Battle“ von Attic Game Studio aus Bochum auf eine Auszeichnung. Für die Beste Innovation und Technologie sind „Der Fall – Wettlauf gegen die Zeit“ von MixUp und „Warpdive“ von Holocafe (beide Düsseldorf) und für das Beste Expertenspiel „Elex II“ (Piranha Bytes, Essen) und „Kubifaktorium“ von Neomateria Games aus St. Augustin nominiert. Der Publisher EA mit Sitz in Köln ist mit „It takes two“ im Rennen um den Deutschen Entwicklerpreis in der Kategorie Bestes Internationales Spiel und Bestes Internationales Multiplayer-Spiel.

In der Kategorie „Spielerin/Spieler des Jahres“ ist die Community gefragt und kann bis zum 27. März 2022 die Siegerin oder den Sieger auf www.deutscher-computerspielpreis.de per Online-Voting mitbestimmen. U.a. ist Melanie Eilert (aka melly_maeh) aus Hürth im Rennen. Der diesjährige DCP ist mit Preisgeldern in Höhe von insgesamt 800.000 Euro dotiert. Die große Preisverleihung steigt am 31. März in München und im Live-Stream.

In der Kategorie „Bestes Deutsches Spiel“ wetteifern Chorus, Endzone – A World Apart und Lacuna um die begehrte Auszeichnung. Hier warten Preisgelder in Höhe von 100.000 Euro auf den Gewinner und jeweils 30.000 Euro auf die beiden weiteren Nominierten. Die Nominierten können sich daher schon jetzt auf ein Preisgeld freuen. Das gilt auch für die beiden Nachwuchspreis-Kategorien, deren Nominierte ein Preisgeld von 25.000 Euro sicher haben.

 

Die Nominierten 2022 im Überblick:

Bestes Deutsches Spiel

(dotiert mit 100.000 Euro für das Gewinnerspiel und je 30.000 Euro für die zwei weiteren Nominierten)

Chorus (Deep Silver FISHLABS / Koch Media)

Endzone – A World Apart (Gentlymad Studios / Assemble Entertainment)

Lacuna (DigiTales Interactive / Assemble Entertainment)

 

Bestes Familienspiel

(dotiert mit 40.000 Euro)

Katze Q – Ein Quanten-Adventure (kamibox)

OMNO (Studio Inkyfox)

Witchtastic (Flemming Visual Effects / Application Systems Heidelberg Software)

 

Nachwuchspreis – Bestes Debüt

(dotiert mit 60.000 Euro für das beste Debütspiel und jeweils 25.000 Euro für die zwei weiteren Nominierten)

A Juggler’s Tale (kaleidoscube / Mixtvision Mediengesellschaft)

Cleo – a pirate’s tale (Greycap Audiovisual Mediadesign)

White Shadows (Monokel / Headup Games)

 

Nachwuchspreis – Bester Prototyp

(dotiert mit 50.000 Euro für den besten Prototypen und jeweils 25.000 Euro für die vier weiteren Nominierten)

Delightfyl (Felicitas Brämer)

Makis Adventure (Mateo Covic, Eric Hartmann / Hochschule Rhein-Waal)

Skuggor (Tobias Borns, Sebastian Krause, Julia Wolf / Hochschule Trier)

Wiblu (Peter Bartonik, Christian Walter, Ramona Raabe)

Words (Ahmet Zahit Dönmez / TH Köln – Cologne Game Lab)

 

Beste Innovation und Technologie

(dotiert mit 40.000 Euro)

Der Fall – Wettlauf gegen die Zeit (MixUp)

VR Skater (DEFICIT Games)

Warpdrive (Holocafe)

 

Beste Spielewelt und Ästhetik

(dotiert mit 40.000 Euro)

A Juggler’s Tale (kaleidoscube / Mixtvision Mediengesellschaft)

ITORAH (Grimbart Tales / Assemble Entertainment)

OMNO (Studio Inkyfox)

 

Bestes Gamedesign

(dotiert mit 40.000 Euro)

Get Together: A Coop Adventure (Studio Sterneck)

Kraken Academy!! (Happy Broccoli Games / Fellow Traveller)

OMNO (Studio Inkyfox)

 

Bestes Serious Game

(dotiert mit 40.000 Euro)

EZRA (Landesverband Kinder- und Jugendfilm Berlin e.V.)

NEPO Missions (Gentle Troll Entertainment / Fraunhofer-Institut IAIS)

Songs of Cultures – (A.MUSE – Interactive Design Studio)

 

Bestes Mobiles Spiel

(dotiert mit 40.000 Euro)

Albion Online (Sandbox Interactive)

Homeworld Online (Stratosphere Games / Gearbox Publishing)

Settle and Battle (Attic Games Studio)

 

Bestes Expertenspiel

(dotiert mit 40.000 Euro)

ELEX II (Piranha Bytes / THQ Nordic)

Imagine Earth (Serious Brothers)

Kubifaktorium (Neomateria Games)

 

Bestes Live Game

(dotiert mit 40.000 Euro)

Anno 1800 (Ubisoft Mainz / Ubisoft)

Hunt: Showdown (Crytek / Koch Media)

Tropico 6 (Kalypso Media Group / Kalypso Media Group)

 

Bestes Internationales Spiel

(undotiert)

Elden Ring (From Software / Bandai Namco Entertainment Germany)

Horizon Forbidden West (SIE Guerilla / Sony Interactive Entertainment)

It Takes Two (Hazelight Studios / Electronic Arts)

 

Bestes Internationales Multiplayer-Spiel

(undotiert)

Age of Empires IV (Relic Entertainment / Microsoft Deutschland)

Forza Horizon 5 (Playground Games / Microsoft Deutschland)

It Takes Two (Hazelight Studios / Electronic Arts)

 

Spielerin/Spieler des Jahres

(undotiert)

Melanie Eilert (aka melly_maeh)

Maximilian Knabe (aka HandOfBlood)

Matthias Remmert (aka Knochen)

Pia Scholz (aka Shurjoka)

Kuro Takhasomi (aka KuroKy)

 

Studio des Jahres

(dotiert mit 50.000 Euro)

CipSoft (Regensburg)

Paintbucket Games (Berlin)

Wooga (Berlin)

 

Sonderpreis der Jury

(dotiert mit 10.000 Euro)

Keine Nominierungen. Mögliche Gewinner werden am 31. März 2022 bekanntgegeben.