Film und Medien Stiftung NRWNewsNews„Die Rote Linie“ feiert Kinopremiere in Köln

„Die Rote Linie“ feiert Kinopremiere in Köln

Mindjazz Pictures bringt am 23. Mai den filmstiftungsgeförderten Dokumentarfilm „Die Rote Linie – Widerstand im Hambacher Forst“ von Karin de Miguel Wessendorf in die deutschen Kinos. Die Premiere wird heute Abend im Weisshaus Kino in Köln gefeiert, mit anschließendem Filmgespräch und in Anwesenheit der Regisseurin Karin de Miguel Wessendorf und den Protagonist/innen Antje Grothus (Buirer für Buir), Michael Zobel (Naturführer und Waldpädagoge), Clumsy (Waldbesetzer) und Dirk Jansen (Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland Landesverband Nordrhein-Westfalen e.V.).

Zum Film: 
Der Hambacher Forst ist zum Symbol geworden für eine breite Mobilisierung der Bürger – und für eine verfehlte Politik: Deutschland wird seine Klimaziele nicht einhalten können, wenn es den Kohleausstieg nicht vorantreibt. Doch der Energiekonzern RWE will im Rheinland weiterhin Braunkohle abbauen. Seit 2015 beobachtet die Regisseurin Karin de Miguel Wessendorf das Geschehen, verfolgt das heterogene Bündnis von Baumbesetzern, Bürgerinitiativen, Familien, Kirchengruppen, Naturschutzinitiativen. Bewegende Momente, bemerkenswerter Mut und eine neue, alte Protestkultur: Der Widerstand, er formiert sich. Bis hierhin und nicht weiter!

Die Filmstiftung unterstützte die Produktion von Thurn Film mit 50.000 Euro. Weltpremiere feierte der Film am 12. Mai im Rahmen des DOK.fest München.

Holger Recktenwald (mindjazz pictures), Antje Grothus (Protagonistin), Clumsy (Protagonist), Karin de Miguel Wessendorf (Regie), Valentin Thurn (Thurn Film), Fabian Berghofer (Komponist), Jutta Krug (WDR) © DOK.fest / Philipp Strüning

Weitere Informationen unter www.mindjazz-pictures.de