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Film und Medien Stiftung NRWNewsNewsDie Welt im Blick: Vier filmstiftungsgeförderte Filme beim 30. Filmfest Hamburg

Die Welt im Blick: Vier filmstiftungsgeförderte Filme beim 30. Filmfest Hamburg

  • Eröffnungsfilm: „Wir sind dann wohl die Angehörigen“ von Hans-Christian Schmid
  • Weltpremiere: „Rheingold“ von Fatih Akin
  • Große Freiheit: Locarno-Eröffnungsfilm „Meinen Hass bekommt ihr nicht“ von Kilian Riedhoff
  • MICHEL Kinder und Jugend Filmfest startet mit „Lucy ist jetzt Gangster“ von Till Endermann
  • Filmfest Hamburg vom 29. September bis 8. Oktober 2022

Vier filmstiftungsgeförderte Produktionen sind zur 30. Jubiläumsausgabe des Filmfests Hamburg eingeladen. Unter dem Festival-Motto „Die Welt im Blick“ präsentieren gleich zwei von der Film- und Medienstiftung NRW geförderte Produktionen ihre Weltpremiere in Hamburg. Den Beginn macht „Wir sind dann wohl die Angehörigen“ von Hans-Christian Schmid (23/5 Filmproduktion). Die Verfilmung des gleichnamigen Romans von Johann Scheerer, der aus der eigenen Perspektive als 13-Jähriger die Entführung seines Vaters Jan Philipp Reemtsma beschreibt, eröffnet am 29. September das Filmfest. Weiter geht es mit der Weltpremiere von „Rheingold“, dem neuen Kinofilm des vielfach preisgekrönten Regisseurs Fatih Akin. Der Film wurde zu großen Teilen in NRW gedreht und erzählt die wahre Geschichte des Rappers Giwar Hajabi alias Xatar. In der Hauptrolle des Gangster-Dramas, das von bombero international und Warner Bros. Entertainment produziert wurde, ist Emilio Sakraya, deutscher Shooting-Star der diesjährigen Berlinale, zu sehen.

Die Lust an neuen Themen und Narrationen verbindet die Filme aus Deutschland. Die Filme werden in der Sektion „Große Freiheit“ gezeigt, darunter auch der filmstiftungsgeförderte diesjährige Locarno-Eröffnungsfilm „Meinen Hass bekommt ihr nicht“ von Kilian Riedhoff über einen Mann, der auf den Schrecken des Terrors eine zutiefst menschliche Antwort gibt, nachdem seine Frau beim Anschlag auf das Pariser „Bataclan“ ums Leben gekommen ist. Komplizen Film ist deutscher Koproduzent des Dramas, das 24 Drehtage an Rhein und Ruhr hatte.

Regisseur Till Endemann eröffnet mit seinem ersten Kinderspielfilm „Lucy ist jetzt Gangster“ (Indi Film Produktion) am 30. September die 20. Ausgabe des MICHEL Kinder und Jugend Filmfest. Die bittersüße Familienkomödie um ein bislang braves Mädchen, das beschließt, eine Bank auszurauben, wurde von der Film- und Medienstiftung NRW gefördert und feierte im Mai Weltpremiere beim größten internationalen Kinderfilmfestival im tschechischen Zlín.

Insgesamt 110 Produktionen aus aller Welt werden im Rahmen des Filmfests Hamburg auf den Leinwänden der fünf Festival-Kinos gezeigt und feiern dort ihre Europa-, Deutschland- oder Hamburg-Premieren. Dabei reicht das Spektrum vom anspruchsvollen Arthouse bis zum innovativen Mainstream-Kino. Hier die vier Produktionen, die mit Unterstützung der Film- und Medienstiftung NRW entstanden, im Überblick:

Wir sind dann wohl die Angehörigen

Rheingold

Meinen Hass bekommt ihr nicht

Lucy ist jetzt Gangster

Mehr Infos zum Filmfest unter www.filmfesthamburg.de

Für weitere Informationen: Film- und Medienstiftung NRW, Tanja Güß, Tel.: 0211-93050-23,