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Die Zukunft der Filmkultur

Filmsymposium NRW am 4. Dezember 2006 in Köln – Veranstalter: Land NRW und Filmstiftung NRW / Hochkarätige Gäste: von Tom Tykwer bis Philip Gröning, von Valeska Grisebach bis Thomas Krüger

Die Filmkultur steht im Mittelpunkt beim "Filmsymposium NRW 2006", das am 4. De­zember 2006 im Filmforum, Kino im Museum Ludwig Köln, stattfindet. Veranstalter sind die Staatskanzlei Nordrhein-Westfalen und die Filmstiftung NRW in Koopera­tion mit dem Filmbüro NW und dem Netzwerk Filmkultur NRW.

Die Referenten für die Veranstaltung in gut zwei Wochen stehen nun fest: Nach der Begrüßung durch Hans-Heinrich Grosse-Brockhoff, Staatssekretär für Kultur des Lan­des Nordrhein-Westfalen, und Michael Schmid-Ospach, dem Geschäftsführer der Filmstiftung NRW, lautet das erste Panel des Tages "Filmavantgarde und Kunst. Innova­tive Antworten auf neue kulturelle und technologische Herausforderungen". Es disku­tieren dabei u. a. die Regisseure Valeska Grisebach ("Sehnsucht") und Tom Tykwer ("Das Parfum") sowie der Drehbuchautor und Filmemacher Alfred Behrens. Moderiert wird das Panel von Werner Ruzicka, dem Leiter der Duisburger Filmwoche.

Auf dem zweiten Podium "Filmkultur und Öffentlichkeit. Neue Wege zum Publikum" sind diejenigen gefragt, die Filme präsentieren und auswerten. Unter der Moderation von Lutz Hachmeister (Dokumentarfilmer, Leiter des Fernsehfestivals "Cologne Confe­rence") äußern sich dazu die Produzentin von Heimatfilm, Bettina Brokemper ("Fal­scher Bekenner") und die Leiterin des "Crossing Europe Filmfestival Linz", Christine Dollhofer. Ihre Strategien für die Digitalisierung und neue Vertriebswege werden der Verleiher Rainer Flaskamp (flax film) und Stefanie Schulte Strathaus vom Arsenal Kino Berlin erläutern, während Christiane Peitz, Leiterin des Kulturressorts des "Ta­gesspiegel", die Rolle der Filmkritik thematisiert. Michael Friederici von der Medien­agentur "Blow Up" wird mit der Frage "Kinos brauchen Filme, aber brauchen Filme das Kino?" sicherlich für Diskussionsstoff sorgen.

Um das zukünftige Publikum geht es in der dritten Runde mit dem Titel: "Lernen und sehen. Zukunft der Filmvermittlung". Die neuesten Erkenntnisse der Gehirnforschung zum "Sehen lernen" werden präsentiert vom Biologen und Medienwissenschaftler Dr. Matthias Uhl. Ob und welche Lehren daraus für die Inhalte und Formen der Film­vermittlung gezogen werden können, besprechen die Filmemacherin Bettina Braun ("Was lebst Du?"), Eva Bürgermeister vom Jugendfilmclub Köln, Thomas Krüger (Präsident der Bundeszentrale für politische Bildung) und die Produzentin Elke Ried ("Annas Sommer", Ziegler Film Köln) unter der Leitung der Filmjournalistin Cristina Nord (taz).

Zum Abschluss des Symposiums bewerten Berichterstatter wie der Regisseur Philip Gröning ("Die große Stille") die Ergebnisse der Panels, benennen offene Fragen und entwickeln weitere Ansätze und Ideen für die Filmkultur.

Das Kultursymposium beginnt um 9.30 Uhr und endet um 20.00 Uhr. Das Programm ist hier (pdf-Format) aktuell abrufbar.

Die Teilnahme am Symposium ist kostenlos. Informationen gibt es bei der Filmstiftung NRW, info@filmstiftung.de bzw. beim Organisationsbüro Karin Knöbelspies unter

Tel. 0221 / 58 97 413 oder filmsymposium@netcologne.de. Anmeldungen sind bis zum 26. November möglich.

Für weitere Informationen kontaktieren Sie bitte: Filmstiftung NRW, Tanja Güß, Tel.: 0211-930500, Fax: 0211-93050-85, presse@filmstiftung.de