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Diven, Heilige und deutsche Anwälte

Neun NRW-geförderte Filme beim 33. Filmfestival von Göteborg

Zu der 33. Ausgabe des Filmfestivals von Göteborg wurden insgesamt neun Produktionen ausgewählt, die mit Fördermitteln der Filmstiftung NRW entstanden sind und zum Teil in NRW gedreht wurden. Das größte Filmfest Skandinaviensbegann am 29. Januar und dauert bis zum 8. Februar.

Gleich zwei geförderte Filme starten in der Sektion "Five Continents": "Es kommt der Tag" von Susanne Schneider und "Hilde" von Kai Wessel. Susanne Schneiders RAF-Drama mit Katharina Schüttler und Iris Berben wurde von Wüste Film Ost produziert.
"Hilde", eine Produktion der Egoli Tossell Film, liefert ein Porträt der Schauspielerin und Sängerin Hildegard Knef, die im Film von Heike Makatsch verkörpert wird.

In der Reihe "Critic’s Week" präsentiert das Festival Göteborg "Lourdes" von Jessica Hausner. Die auf den Filmfestspielen in Venedig mit vier Auszeichnungen bedachte internationale Koproduktion wurde von deutscher Seite von der Kölner Thermidor Filmproduktion und der Berliner Essential Filmproduktion betreut.
Margarethe von Trottas filmische Biographie "Vision Aus dem Leben der Hildegard von Bingen", eine Produktion der Clasart Film-Produktion, wird in der Sektion "Masters" auf dem renommierten schwedischen Festival zu sehen sein. Barbara Sukowa spielt die christliche Mystikerin aus dem 12. Jahrhundert.

Die Kölner Lichtblick Film- und Fernsehproduktion produzierte "Was Du nicht siehst" von Wolfgang Fischer, der bereits bei den Festivals in Montreal und Hof große Beachtung fand und bei der diesjährigen Berlinale in der Reihe German Cinema läuft. In Göteborg läuft der Thriller in der Reihe "Horror and Suspense".

In der Dokumentarfilmsektion werden zwei Filme gezeigt: "Günter Wallraff: Schwarz auf Weiß Eine Reise durch Deutschland", eine Produktion von Captator Film in der Regie von Pagonis Pagonakis und Susanne Jäger, sowie "Die Anwälte eine deutsche Geschichte", eine Bildersturm-Filmproduktion von Regisseurin Birgit Schulz.

"Lebanon" von Samuel Maoz wurde bereits beim Filmfest in Venedig mit dem Goldenen Löwen ausgezeichnet. Nun startet er als einer der "Festivalfavorites" in Göteborg. An der deutsch-französisch-israelischen Koproduktion war die Kölner Ariel Films beteiligt.

In der Reihe "Swedish Pictures" ist Jörgen Bergmarks ebenfalls von der Filmstiftung NRW geförderter Film "Eine vernünftige Lösung" zu sehen. Produziert wurde der Debütfilm von der Kölner Pandora Filmproduktions GmbH mit der schwedischen Hepp Film.

Für weitere Informationen kontaktieren Sie bitte:
Filmstiftung NRW, Tanja Güß
Tel.: 0211-930500, Fax: 0211-93050-85,