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Film und Medien Stiftung NRWNewsNewsDrehstart „Goldjungs“

Drehstart „Goldjungs“

In Köln haben diese Woche die Dreharbeiten für den filmstiftungsgeförderten Fernsehfilm „Goldjungs“ (AT) begonnen, der voraussichtlich im Frühjahr 2021 im Ersten zu sehen sein wird. „Goldjungs“ ist eine Produktion der Zeitsprung Pictures GmbH (Produzenten: Michael Souvignier und Till Derenbach, Producer: Daniel Mann) in Kooperation mit G5fiction (Produzent: Uwe Kersken) im Auftrag des WDR und der ARD Degeto, gefördert durch die Film- und Medienstiftung NRW. Regie führt Christoph Schnee nach einem Drehbuch von Eva Zahn und Volker A. Zahn. Die Redaktion haben Nina Klamroth, Henrike Vieregge (beide WDR) und Christine Strobl (ARD Degeto).

Zum Film
Die Geschichte beruht auf einer wahren Begebenheit: Der Pleite der Kölner Privatbank Herstatt im Juni 1974. Im Fokus stand damals eine Gruppe junger Devisenhändler, die bei Herstatt für den lukrativen Eigenhandel zuständig waren – die sogenannten „Goldjungs“. Doch sie verspekulierten sich und der anfängliche Goldrausch nahm eine bittere Wendung. Zu diesem Zeitpunkt die größte Bankenpleite der deutschen Nachkriegsgeschichte.Im Film erzählt die fiktive Figur Marie Breuer (Michelle Barthel) ihre Geschichte zu den Bildern des Zusammenbruchs der Herstatt-Bank, die von verzweifelten Gläubigern gestürmt wird: Die 20-Jährige tritt Anfang der 70er Jahre mit der Unterstützung von Irene Gerling (Leslie Malton) ihre Stelle als Sekretärin an. In der Bank von Direktor Iwan Herstatt (Waldemar Kobus), der seinen finanzstarken Jugendfreund Hans Gerling (Martin Brambach) an seiner Seite hat, weht der Duft der großen weiten Welt. Anfangs hegt Marie Hoffnungen, ihr Chef Ferdinand von Broustin (Ulrich Friedrich Brandhoff) interessiere sich für sie. Doch Marie erliegt den Versuchungen der „Goldjungs“ um Mick Sommer (Tim Oliver Schultz) und spekuliert schließlich mit den Ersparnissen ihrer Mutter.

Drehstart in Köln bei „Goldjungs“ mit (von links nach rechts) Jan Krauter, Waldemar Kobus, Michelle Barthel, Ulrich Friedrich Brandhoff und Tim Oliver Schultz. © WDR/Frank Dicks