Film und Medien Stiftung NRWNewsNewsDrei geförderte Filme der Film- und Medienstiftung NRW beim Max Ophüls Preis 2026 

Drei geförderte Filme der Film- und Medienstiftung NRW beim Max Ophüls Preis 2026 

Die Film- und Medienstiftung NRW ist mit drei geförderten Produktionen beim 47. Filmfestival Max Ophüls Preis vertreten. Das Festival findet vom 19. bis 25. Januar 2026 in Saarbrücken statt und gilt als wichtigstes Festival für den jungen deutschsprachigen Film. Seit Jahrzehnten steht der Max Ophüls Preis für die Entdeckung neuer Talente aus Deutschland, Österreich und der Schweiz und bietet ihnen eine zentrale Bühne für ihre ersten großen Arbeiten. 

Besonders prominent eröffnet in diesem Jahr ein von der Film- und Medienstiftung NRW geförderter Spielfilm das Festival: 

„Sie glauben an Engel, Herr Drowak?“ von Nicolas Steiner feiert als Eröffnungsfilm des Festivals seine Premiere. Produziert von Zieglerfilm Baden-Baden, wird der Film in Deutschland von X Verleih und in Österreich von Filmladen Filmverleih in die Kinos gebracht. In den Hauptrollen spielen Luna Wedler und Karl Markovics. Die Film- und Medienstiftung NRW hat das Projekt mit 380.000 Euro gefördert. 

Im Wettbewerb Dokumentarfilm geht „Eine Krankheit wie ein Gedicht“ von Jelena Ilić ins Rennen. Ilić zeichnet sowohl für Regie als auch Drehbuch verantwortlich. Produziert wurde der Film von Made in Germany Filmproduktion, der Verleih erfolgt über Mindjazz Pictures. Die Film- und Medienstiftung NRW unterstützte das Projekt mit 140.000 Euro. 

Im Gastprogramm (Special Olympics) wird der Spielfilm „Ganzer halber Bruder“ von Hanno Olderdissen gezeigt. Die Produktion stammt von der Neue Schönhauser Filmproduktion, der Verleih liegt bei Wild Bunch Germany. In den Hauptrollen sind Christoph Maria HerbstNicolas Randel und Sesede Terziyan zu sehen. Die Förderung der Film- und Medienstiftung NRW beträgt 1.020.000 Euro. 

Ein zentraler Termin des Festivals ist die große Preisverleihung am 24. Januar 2026, bei der die Gewinner:innen der Wettbewerbe ausgezeichnet werden. 

Mit dem Branchenprogramm MOP-Industry bietet das Filmfestival Max Ophüls Preis außerdem einen Arbeits- und Denkraum für die Zukunft des Talentfilms. In Workshops, Panels sowie Pitch- und Matchmaking-Formaten treffen Nachwuchsfilmschaffende auf erfahrene Branchenexpert:innen, um Wissen zu teilen, Netzwerke zu stärken und aktuelle künstlerische, strukturelle und filmpolitische Fragen zu diskutieren. 

Tickets für alle Festivalvorführungen sind erhältlich unter: https://tickets.ffmop.de/