Twitter Instagram
Film und Medien Stiftung NRWNewsPressemitteilungenEine Dekade voller Filme „Made in NRW“

Eine Dekade voller Filme „Made in NRW“

Branchentreff der Filmstiftung NRW am 15.3. im Düsseldorfer Malkasten Verabschiedung des Geschäftsführers Michael Schmid-Ospach

Filmstiftungs-Geschäftsführer
Michael Schmid-Ospach

Zu einem Branchentreff lädt am 15. März die Filmstiftung NRW 200 Gäste in das Düsseldorfer Malkasten-Restaurant, um mit ihnen die Erfolge der letzten zehn Förderjahre zu feiern. Regisseure, Schauspieler, Produzenten und Medienpolitiker kommen an dem Abend zusammen, um sich auszutauschen und um Michael Schmid-Ospach zu würdigen, dessen Vertrag als Geschäftsführer der Filmstiftung NRW Ende März enden wird. Seit 2001 leitete er sie als Geschäftsführer, zuvor war er bereits Aufsichtsratsvorsitzender der Düsseldorfer Förderung.

In Grußworten ziehen Schauspielerin Senta Berger, Regisseur Tom Tykwer, Ex-Innenminister und NRW-Kulturratsvorsitzender Gerhart Baum, WDR-Intendantin Monika Piel und NRW-Kulturstaatssekretär Hans-Heinrich Grosse-Brockhoff ihr persönliches Fazit der zurückliegenden Dekade, die von Michael Schmid-Ospach geprägt wurde. Jessica Schwarz, die 2001 noch als VIVA-Moderatorin Michael Schmid-Ospach im Deutschen Pavillon in Cannes interviewte und heute als eine der bekanntesten deutschen Schauspielerinnen gilt, wird ihn zu seiner Zeit bei der Filmstiftung und seinen Eindrücken und Erlebnissen befragen.

Zu den Gästen aus NRW, dem ganzen Bundesgebiet und auch dem Ausland gehörten u. a. Veronica Ferres, Sönke Wortmann, Heinrich Breloer, Monika Piel, Anke Schäferkordt, Wolf Bauer, Sandra Nettelbeck, Bettina Brokemper, Regina Ziegler, Günter Rohrbach, Lutz Hachmeister, Stefan Arndt, Tom Spieß, Dieter Gorny, Katriel Schory, Peter Aalbaek Jensen, Peter Garde, Malgoska Szumowska u. v. a.

Die zurückliegenden zehn Jahre der Filmstiftung NRW waren geprägt durch die Förderung sowohl anspruchsvoller sowie unterhaltender Filme, von "Buddenbrooks" oder "Sturm" bis "Vorstadtkrokodile". Ein weiterer Schwerpunkt der vergangenen Dekade war die internationale Zusammenarbeit mit u. a. Polen und Israel, aus der Filme wie "Ono – Leben in mir", "Lemon Tree" oder auch der Venedig-Sieger 2009 "Lebanon" hervorgingen. Im Februar erhielt die geförderte Koproduktion "Bal" den Goldenen Bären in Berlin. Auch die Nachwuchsförderung stand auf der Prioritätenliste der Filmstiftung NRW ganz oben. Dabei förderte die Filmstiftung NRW nicht nur Abschluss- und Debütfilme von NRW-Filmstudenten, sondern stärkte auch Institutionen, wie die ifs internationale filmschule köln oder das AV-Gründerzentrum NRW, und rief das Gerd Ruge-Projektstipendium für junge Dokumentarfilmer ins Leben.

Eine Dekade voller Filme "Made in NRW"

Der Lohn für die umfassende Förderarbeit waren neben den Investitionen im Filmland NRW die Auszeichnungen, die geförderte Filme in den letzten Jahren auf allen wichtigen Filmfestivals gewinnen konnten:

  • "Das Wunder von Bern" (Publikumspreis Locarno 2003)
  • "Caché" (Palme für die beste Regie in Cannes / Europäischer Filmpreis 2005)
  • "The Wind that Shakes the Barley" (Goldene Palme 2006 in Cannes)
  • "Die große Stille" (Europäischer Filmpreis 2006)
  • "Der Vorleser" (Golden Globe und Oscar für Kate Winslet 2009)
  • "Gigante" (Silberner Bär in Berlin 2009)
  • "Antichrist" (Palme für Charlotte Gainsbourg 2009)
  • "Lebanon" (Goldener Löwe in Venedig 2009)
  • "Bal" (Goldener Bär in Berlin 2010)


Für weitere Informationen kontaktieren Sie bitte
:
Filmstiftung NRW, Tanja Güß
Tel.: 0211-930500, Fax: 0211-93050-85,