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FFCGN veröffentlicht Programm und erste Preisträger

Vom 5. bis 12. Oktober 2018 findet in Köln das Film Festival Cologne (FFCGN) statt. Das Publikumsfestival stellt aktuelle Trends aus Film und Fernsehen in den Mittelpunkt und ist ein zentraler Branchentreff. Heute wurden das Programm der 28. Festivalausgabe sowie die ersten Preisträger veröffentlicht, die am 12. Oktober im Rahmen der Film Festival Cologne Awards ausgezeichnet werden.

Der italienische Regisseur Luca Guadagnino erhält den Filmpreis Köln, der von der Film- und Medienstiftung NRW und der Stadt Köln gestiftet wird. Filmstiftungs-Geschäftsführerin Petra Müller dazu: „Mit Luca Guadagnino zeichnet der Filmpreis Köln einen der interessantesten Regisseure des zeitgenössischen Kinos aus. Oscar-prämiert reicht die Bandbreite seiner Filme vom gefühlvollen Coming-of-Age-Drama ‚Call Me by Your Name‘ bis zum aktuellen Horror-Remake ‚Suspiria‘. Ganz in der Tradition des italienischen Kinos überzeugt Luca Guadagnino als großer Ästhet, der seine Filme immer auch politisch versteht. Wir freuen uns auf Luca Guadagnino und das Film Festival Cologne, das in seinen Reihen und mit zahlreichen Filmen auch in diesem Jahr wieder das Filmschaffen in und aus NRW würdigt.“ Henriette Reker, Oberbürgermeisterin der Stadt Köln: „Die stetig zunehmende und internationale Bedeutung des Filmpreises Köln hat sicherlich dazu beigetragen, dass sich das Film Festival Cologne zu einer wichtigen Veranstaltung über die Medienbranche hinaus auch für das Kölner Publikum entwickelt hat. Deshalb freue ich mich sehr, dass die Tradition der hochkarätigen Preisträgerinnen und Preisträger in diesem Jahr mit Luca Guadagnino fortgeführt wird und die Kölnerinnen und Kölner damit eine weitere Größe des internationalen Films in unserer Domstadt erleben können.“

Mit dem Hollywood Reporter Award wird der polnische Filmemacher Pawel Pawlikowski, Gewinner des Regiepreises beim diesjährigen Filmfestival von Cannes, geehrt. Pawlikowskis „Cold War – Der Breitengrad der Liebe“ ist auch der Eröffnungsfilm des Festivals in Köln.

Der phoenix Preis für den besten Dokumentarfilm der Wettbewerbsreihen geht an Regisseur Christopher Martin für „Under the Wire“ über die US-Journalistin Marie Colvin, die als Kriegsberichterstatterin in Syrien ums Leben kam.

Zahlreiche Film- und Fernseh-Highlights sind beim FFCGN u.a. in den Programmreihen Best of Cinema, Top Ten TV und Look vertreten. Die zwölf Filme der Reihe Made in NRW, die das FFCGN gemeinsam mit der Filmstiftung NRW präsentiert, sind entweder in NRW gedreht, von NRW-Produzenten realisiert oder aber von NRW-Regisseuren inszeniert worden. Hier feiert u.a. Sönke Wortmanns jüngste Regiearbeit „Der Vorname“ mit Christoph Maria Herbst, Iris Berben, Florian David Fitz und Caroline Peters in den Hauptrollen ihre Deutschland-Premiere. Dies gilt auch für Jan Bonnys „Wintermärchen“, das im Wettbewerb des Filmfestivals in Locarno uraufgeführt wurde. Zudem werden Filme von Sven Taddicken, Philipp Kadelbach, Sandra Nettelbeck und Ulrich Köhler in der Reihe gezeigt.

 

Filmstiftungsgeförderte Produktionen beim Film Festival Cologne
Neben den Filmen der Reihe Made in NRW laufen in der Reihe Best of Cinema Lars von Triers „The House that Jack built“, „High Life“, den Filmpreis Köln-Gewinnerin Claire Denis zu großen Teilen in NRW drehte, sowie „Rojo“ von Benjamin Naishtat. Bei den Special Screenings wird das Dokudrama „Die Aldi-Brüder“ erstmals zu sehen sein, den Raymonde Ley komplett im Ruhrgebiet und in Köln realisierte. Als besonderes Highlight in der Reihe werden die ersten drei Folgen der ZDFneo Serie „Parfum“ gezeigt. Philipp Kadelbach drehte die Crime-Serie ebenfalls fast komplett in NRW.

Förderer und Partner
Das Film Festival Köln wird gefördert vom Land NRW, der Stadt Köln und der Film- und Medienstiftung NRW. Zu den langjährigen Partnern zählen u. a. WDR und ZDF.