Film- und Medienstiftung NRWNewsFördermeldungenFilm- und Medienstiftung NRW: 695.000 Euro für die Entwicklung von zehn Videospielen und interaktiven Inhalten

Film- und Medienstiftung NRW: 695.000 Euro für die Entwicklung von zehn Videospielen und interaktiven Inhalten

In der letzten Fördersitzung des Jahres für die Entwicklung innovativer audiovisueller Inhalte vergab die Film- und Medienstiftung NRW zehn Förderdarlehen in einer Gesamthöhe von insgesamt 695.000 Euro. So hat die Film- und Medienstiftung NRW in 2018 insgesamt mit rund 1,5 Mio. Euro Games-Entwicklungen sowie Branchenveranstaltungen wie Clash of Realities, den Deutschen Entwicklerpreis, den NRW Pitching Contest oder Womenize! etc. unterstützt. Aktuell hat der Landtag NRW für den Haushalt 2019 die Verdoppelung der Games-Förderung der Film- und Medienstiftung NRW zugestimmt. Damit stehen der Stiftung nun jährlich 3 Mio. Euro für die Förderung der NRW-Gamesbranche zur Verfügung.

Die geförderten Projekte im Einzelnen:

  • „Meister Cody for all“, Kaasa Health, Düsseldorf, Förderung Games Prototyp: 100.000 Euro
    In dem Lernspiel für Kinder mit Schwerpunkt Mathe motiviert der Zauberer Meister Cody mit Hilfe von Abenteuergeschichten die Spieler zu wissenschaftlich fundierten Übungen.
  • „bayala“, Independent Arts, Hamm, Förderung Games Prototyp: 100.000 Euro
    In dem Abenteuerspiel, das parallel zum gleichnamigen Kinofilm 2019 startet, schlüpfen die Spieler in die Rolle unterschiedlicher Filmfiguren, um witzige, actionreiche und spannende Situationen des Films selbst nachzuspielen.
  • „Cold Comfort“, Gamma Minus, Paderborn, Förderung Games Prototyp: 80.000 Euro
    Im dem Horror-Spiel à la „Walking Dead“ haben zwei Teams entgegengesetzte Ziele. Die Gamma Prime, genetisch veränderte Wesen, haben die Aufgabe, möglichst viele Menschen zu infizieren. Die Überlebenden haben die Aufgabe, andere Überlebende zu finden und zu entkommen.
  • „Faith+Honor: Barbarossa“, Encurio, Köln, Förderung Games Prototyp: 80.000 Euro
    Das Spiel ist in den Jahren von 1148 bis 1190 angesiedelt, in der Regierungszeit Kaiser Barbarossas und zur Zeit des 2. und 3. Kreuzzugs. Der Spieler erlebt unter echten historischen Gegebenheiten eine Geschichte, die er in großem Maße selbst gestaltet.
  • „Pacific Swift“, Massive Miniteam, Köln, Förderung Games Prototyp: 80.000 Euro
    Die Spieler schlängeln sich mit Wasserflugzeugen durch eine Insellandschaft in den Wolken über einem endlosen Ozean. Gemeinsam fliegen sie Rennen, bekämpfen Gegner und erleben eine mitreißende Geschichte über das Wiederauferstehen einer Zivilisation.
  • „Summer Tree Town“ (AT), Flying Sheep Studios, Köln, Förderung Games Prototyp: 80.000 Euro
    Mit dem sozialen Aufbauspiel können Spieler den Wohnraum ihres Avatars bauen und gestalten, indem sie mit anderen Spielern handeln und alleine oder gemeinsam Aufgaben lösen. Die Vielzahl an Gestaltungsmöglichkeiten macht eine große Bandbreite an Kulturen aus aller Welt spielerisch erlebbar.
  • „DREAM TEAM“, Winning Streaks, Köln, Förderung Games Prototyp: 70.000 Euro
    Der klassische deutsche Fußballmanager kommt ins 21. Jahrhundert. Der Spieler übernimmt eine Doppelrolle als Trainer und Manager. Der Schwerpunkt des Spiels liegt auf Manageraufgaben.
  • „Das Schneiderlein – Ein interaktives Märchen“, Golden Orb, Witten, Förderung Games Prototyp: 20.000 Euro
    Das interaktive Kinderbuch, dessen Geschichte lose auf dem Märchen „Das tapfere Schneiderlein“ basiert, richtet sich an Kinder im Vorschul- und Grundschulalter, die im Verlauf mehrere Rätsel lösen.
  • „Gute Reise“ (AT), Pixelbeschleuniger, Köln, Förderung Games Konzept: 15.000 Euro
    Wenn ein geliebter Mensch stirbt, sei es nach einer langen schweren Krankheit oder durch ein plötzliches Unglück, fühlen sich die Hinterbliebenen oft alleingelassen. Wenn dann noch Kinder im engen Umfeld sind, fühlen sich viele Erwachsene überfordert, da sie oft selbst nicht mit dem Thema Tod umzugehen wissen. Spiel für mobile Endgeräte.
  • „Die Frauen von Ravensbrück“, Loretta Walz Videoproduktion, Düsseldorf, Förderung Prototyp: 70.000 Euro
    Das seit 10 Jahren im Netz stehende Videoarchiv wird auf den neusten technischen Stand gebracht und ausgebaut. Das Onlinearchiv bietet über hundert lebensgeschichtliche Interviews mit Häftlingen des Frauen-KZ Ravensbrück zur Recherche an.

Ein Fachbeirat, bestehend aus Friederike Behrends (Zee TV), Prof. Dr. Gundolf S. Freyermuth (Cologne Game Lab und ifs internationale filmschule köln) und Ronald Kaulbach (UBISOFT) unterstützt Geschäftsführerin Petra Müller bei der Auswahl der Projekte.