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NETPAC Award für "Schirkoa"

Internationales Filmfestival Rotterdam:
NETPAC Award für "Schirkoa"

Am Sonntag endete das Internationale Filmfestival Rotterdam (IFFR) mit der Preisverleihung. Der NETPAC Award ging an die filmstiftungsgeförderte Produktion "Schirkoa: In Lies we trust" von Ishan Shukla.

In der Begründung der Jury heißt es: "Der NETPAC Award beim IFFR 2024 geht an einen Film, der mutig, aber nicht aggressiv die Probleme der aktuellen Politik und der Gesellschaft angeht, nicht nur in Asien, sondern weltweit. Es ist ein Film mit einem universellen Ansatz, in einem spektakulären Stil mit einer klaren Vision, mit vielen erstaunlichen Ideen und mit einem großartigen Sinn für Humor." Der NETPAC Award wird von einer Jury des Netzwerks zur Förderung des asiatischen Kinos für den besten asiatischen Spielfilm vergeben.

Der Animationsspielfilm "Schirkoa" ist Ishan Shuklas englischsprachige Debüt. Der indische Regisseur erzählt von der dystopischen Welt Schirkoa, in der die Bürger:innen mit Papiertüten über dem Kopf leben, um Unterschiede verschwinden zu lassen. Nomadische Freidenker:innen haben körperliche Anomalien entwickelt und wurden verbannt. Als ein neues Ratsmitglied aus Versehen in Schirkoa eine Revolution anzettelt, flieht er in das verbotene Flüchtlingsland, in dem er als bescheidener Halbgott gefeiert wird. Der Film wurde in Unreal Engine gedreht – einer Technologie, die Echtzeit-Rendering einsetzt, um Zeit und Ressourcen bei der Produktion zu sparen. Die Film- und Medienstiftung NRW förderte die Produktion mit 60.000 Euro. Die Kölner Rapid Eye Movies ist deutscher Partner der internationalen Koproduktion.

Das Internationale Filmfestival Rotterdam (IFFR) ist das größte Filmfestival in den Niederlanden und zählt zu den wichtigsten in Europa. Gezeigt wurden etwa 400 Spielfilme aus mehr als 90 Ländern. Weitere Informationen gibt es hier

Beitragsbild: Rapid Eye Movies