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Gamescom 2025: „Welcome to NRW“

Das Highlight des ersten Tages war der NRW-Empfang mit Medien-Minister Nathanael Liminski, der nicht nur das Programm eröffnete, sondern auch die neuen Games-Förderleitlinien für NRW präsentierte. Im Anschluss folgten drei hochkarätig besetzte Panels – zu virtueller Produktion, Pitching und der Rolle von Games für die Stärkung von Demokratie.

Wir bedanken uns herzlich bei unseren Speaker:innen Florence Kasumba, Chris Wulf, Leonie Wolf, Rami Ismail, Erik Wolf, Jan Kühne, Çiğdem Uzunoğlu, Felix Zimmermann und Linda Kruse für ihre spannenden Impulse – und bei allen Gästen für den Austausch.

Nach einem erfolgreichen Auftakt am Mittwoch setzte sich das Programm am „Welcome to NRW“-Stand in Halle 04.1 auch an den folgenden Messetagen mit spannenden Diskussionen, Panels und Präsentationen fort.

Empowerment, Indie-Studios und neue Perspektiven

Der Donnerstag stand ganz im Zeichen der nächsten Generation und neuer Chancen in der Gamesbranche. Beim Panel „Empowering the Next Generation – NRW Award for Young Women in Games“ berichtete Preisträgerin Casi Zulueta über ihre Erfahrungen als junge Entwicklerin. Gemeinsam mit Branchenexpert:innen wie Valentina Birke und Till Hardy diskutierte sie über Sichtbarkeit, Netzwerke und den Stellenwert weiblicher Talente in der Gamesindustrie.

In weiteren Partnerpanels wurden Entwicklungsstrategien von Indie-Studios, die Bedeutung regionaler Initiativen für die Gameswirtschaft sowie der Zusammenhang zwischen Games, Psychogrammen und Marketing beleuchtet. Die Gespräche machten deutlich, wie vielfältig die Themen sind, die den Standort NRW bewegen – und wie stark die Community voneinander profitiert.

Kreativität und Vernetzung im Fokus

Am Freitag präsentierte sich das Cologne Game Lab mit gleich mehreren Beiträgen, die Einblicke in aktuelle Forschungs- und Ausbildungsprojekte gaben. Ergänzt wurde das Programm durch Sessions von creative.nrw, die das Thema interdisziplinäre Zusammenarbeit in den Mittelpunkt stellten.

Auch am letzten Tag wurde am NRW-Stand deutlich, wie stark die Verbindung von Wissenschaft, Kreativität und Wirtschaft den Standort prägt. Besonders die intensive Vernetzung zwischen Nachwuchstalenten, etablierten Studios und Institutionen zeigte sich als wertvoller Treiber für die Zukunft.

Highlight dieses Tages: Das geförderte Game "Tiny Bookshop" hat den gamescom Award in der Kategorie Impact gewonnen.

Gaming Area und Networking

An allen drei Tagen konnten Besucher:innen in der Gaming Area neun spielbare Projekte aus NRW ausprobieren – von innovativen Indie-Titeln bis zu künstlerisch-experimentellen Prototypen. Die Resonanz war durchweg positiv, die Vielfalt der Projekte spiegelte eindrucksvoll die Kreativität des Standorts wider.

Darüber hinaus bot der NRW-Stand erneut reichlich Gelegenheit zum Networking, zum Kennenlernen neuer Partner:innen und zum Austausch über Fördermöglichkeiten und Standortfragen.