Instagram
Film und Medien Stiftung NRWNewsNewsgamescom schließt mit deutlichem Plus

gamescom schließt mit deutlichem Plus

Am Sonntag-Nachmittag haben Koelnmesse und game Bilanz gezogen: Insgesamt verzeichneten die Veranstalter:innen 320.000 Besucher:innen aus über 100 Ländern. Die gamescom war so international wie nie zuvor. Dies zeigt sich auch an anderen Kennzahlen, so wurden 31.000 Fachbesucher:innen gezählt, von denen die Hälfte aus dem Ausland kam. Das sind 25 Prozent mehr, als noch im Vorjahr. Die internationale Leitmesse mit 1227 Ausstellerfirmen aus 63 Ländern bei einem Auslandsanteil von 76 Prozent. 180 Mio. Views erreichten alle Showprogramme der Messe im Internet kombiniert bis Samstagabend.

Mehr als 270 Politiker:innen nutzten die gamescom 2023, um sich mit der Games-Branche auszutauschen und sich selbst einen Überblick über die neuesten Trends und Entwicklungen zu verschaffen. Eröffnet wurde das weltgrößte Games-Event in diesem Jahr von Vizekanzler und Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck, NRW-Ministerpräsident Hendrik Wüst und der Kölner Oberbürgermeisterin Henriette Reker. Ob bei den Reden in der politischen Eröffnung, der Debatt(l)e Royale oder den zahlreichen Gesprächen mit den politischen Gästen: Es herrschte große Einigkeit über die immense Bedeutung der Games-Branche als Wirtschaftsfaktor, Kulturgut und Innovationstreiber.

„Gemeinsam mit unserem Partner Koelnmesse konnten wir in diesem Jahr die gamescom dank der vielen Ausstellenden, Gäste und Fans aus aller Welt einmal mehr zum weltweit wichtigsten Games-Event des Jahres machen. Auch politisch sendet die gamescom klare Signale: Über alle Parteigrenzen und politischen Ebenen hinweg wird die große Bedeutung der Games-Branche für den Digital- und Wirtschaftsstandort Deutschland gewürdigt. Einhellig sprachen sich die Gäste für die Stärkung des Games-Standortes Deutschland sowie die Einführung einer steuerlichen Games-Förderung aus. Doch den Worten müssen nun auch konkrete Taten folgen. Der derzeitige Förderantragsstopp wirft Deutschland aktuell international empfindlich zurück. Kurzfristig braucht Deutschland deshalb eine Erhöhung der Games-Förderung auf 125 Millionen Euro und eine verlässliche steuerliche Förderung. Nur dann können wir unsere Aufholjagd fortsetzen und die positiven Effekte auslösen, die sich auch die Politik von uns erhofft.“

2024 findet die gamescom vom 20. bis zum 25. August statt. Davor ist wie üblich die devcom terminiert.