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Hörspielpreis der Kriegsblinden: Jurysitzung erstmals in der Schweiz

Renommierter Hörspielpreis vom Bund der Kriegsblinden e.V. und Filmstiftung NRW jetzt für gesamten deutschsprachigen Raum

Am 7. und 8. März tagt die Jury des Hörspielpreises der Kriegsblinden zum ersten Mal in Zürich. Nach der Jurysitzung im vergangen Jahr in Wien ist es das zweite Mal, dass die Jury ihre Entscheidung über den Hörspielpreis außerhalb Deutschlands trifft.

Die Wahl des Ortes ist ein Zeichen für die Erweiterung des renommierten Preises auf den gesamten deutschsprachigen Raum. In der langen Geschichte des Hörspielpreises wurden auch immer wieder österreichische und schweizerische Autoren, wie etwa Friedrich Dürrenmatt und Elfriede Jelinek, ausgezeichnet. Daher wollen die beiden Träger des Preises, der Bund der Kriegsblinden e.V. und die Filmstiftung Nord­rhein-Westfalen, nicht mehr nur das beste deutsche, sondern das beste deutsch­sprachige Hörspiel über Ländergrenzen hinweg auszeichnen.

Unter dem Vorsitz von Anna Dünnebier wählt die Jury unter allen eingereichten Produktionen das beste deutschsprachige Hörspiel des Jahres 2006. Gastgeber der Jurysitzung in Zürich ist das Schweizer Radio DRS. Der Jury gehören jeweils sieben Kriegsblinde, sieben Fachkritiker sowie fünf von der Filmstiftung NRW berufene Juroren aus dem Kulturbereich an.

Die Preisverleihung des Hörspielpreises der Kriegsblinden findet am 4. Juni in Berlin statt. Im vergangenem Jahr erhielt das Hörspiel "Föhrenwald" von Michaela Melián den Preis für das beste deutschsprachige Hörspiel. Frühere Preisträger waren u. a. Stefan Weigl, Elfriede Jelinek, Christoph Schlingensief, Andreas Ammer & FM Einheit, Walter Filz, Inge Kurtz & Jürgen Geers sowie Eberhard Petschinka & Rafael Sanchez.

Für weitere Informationen kontaktieren Sie bitte: Filmstiftung NRW, Tanja Güß, Tel.: 0211-930500, Fax: 0211-93050-85, presse@filmstiftung.de