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Hörspielpreis der Kriegsblinden: Jurysitzung in Köln

Renommierter Hörspielpreis von Bund der Kriegsblinden e.V. und Filmstiftung NRW wird am 9. Juni verliehen / Schmid-Ospach: "Das Hörspiel ist keine beliebige und absterbende Kunstform"

Am 2. und 3. März tagt die Jury des Hörspielpreises der Kriegsblinden in Köln. Die beiden Träger des Preises, der Bund der Kriegsblinden e.V. und die Filmstiftung Nordrhein-Westfalen, werden das beste deutschsprachige Hörspiel auszeichnen. Seit einigen Jahren hat man den renommierten Preis auf den gesamten deutschsprachigen Raum ausgeweitet. Der Ort der Jurysitzung wechselt jährlich; in den letzten Jahren fand die Jurysitzung in Wien, Zürich und Bremen statt.

Unter dem Vorsitz von Anna Dünnebier wählt die Jury unter 20 eingereichten Produk­tionen das beste deutschsprachige Hörspiel des Jahres 2008. Gastgeber der Jurysitzung in Köln ist der WDR. Der Jury gehören jeweils sieben Kriegsblinde, sieben Fachkritiker sowie fünf von der Filmstiftung NRW berufene Juroren aus dem Kulturbereich an.

Michael Schmid-Ospach, Geschäftsführer der Filmstiftung NRW, anlässlich der heuti­gen Jurysitzung: "Ich freue mich, dass der Hörspielpreis ein Stückchen internationaler geworden ist, auch durch seine Tagungsorte und Mitglieder der Jury. Außergewöhnli­che Leistungen von Bremen bis Wien, von Bern bis Potsdam. In Bund und Ländern wird dieser Tage die kulturwirtschaftliche Leistung bewertet, dabei darf der Hörfunk, konkret das Hörspiel, nicht vergessen werden. Das Hörspiel ist keine beliebige und absterbende Kunstform, wie uns neulich Reich-Ranicki glauben machen wollte. Das Hörspiel ist eine besondere Form medialer künstlerischer Arbeit, offen auch für Film und Theater, Buch und Fernsehen. Unter den modernen Stichworten 'Kulturwirtschaft oder Kreativwirtschaft' wird hier Eindrucksvolles geleistet."

Die Preisverleihung des 58. Hörspielpreises der Kriegsblinden findet am 9. Juni in Berlin statt. Im vergangenen Jahr ging der Preis an "Rimini Protokoll", Helgard Haug, Daniel Wetzel für "Karl Marx. Das Kapital. 1. Band". Preisträger der letzten Jahre waren u. a. Stefan Weigl, Michaela Mélian, Elfriede Jelinek, Christoph Schlingensief, Andreas Ammer & FM Einheit, Walter Filz, Inge Kurtz & Jürgen Geers sowie Eberhard Petschinka & Rafael Sanchez.

Für weitere Informationen kontaktieren Sie bitte: Filmstiftung NRW, Tanja Güß, Tel.: 0211-930500, Fax: 0211-93050-85,