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Film und Medien Stiftung NRWNewsPressemitteilungenJubiläum: 150. Sitzung Förderausschuss der Film- und Medienstiftung NRW

Jubiläum: 150. Sitzung Förderausschuss der Film- und Medienstiftung NRW

 

  • Erste Sitzung am 24. April 1991, seither insgesamt 7.300 Projekte mit 742 Mio. Euro gefördert
  • Filme von Tom Tykwer, Sönke Wortmann, Wolfgang Becker, Margarethe von Trotta,
    Ken Loach, Lars von Trier, Jim Jarmusch, Wim Wenders, Ron Howard, Oskar Roehler,
    Hans-Christian Schmid, Corinna Belz, Caroline Link, Wolfgang Groos, Peter Thorwarth,
    Fatih Akin, Feo Aladag, Heinrich Breloer, Dominik Graf, Jan Schomburg, Isabel Kleefeld, Sandra Nettelbeck, Christoph Hochhäusler u.v.a.
  • Kinoerfolge wie „Schtonk!“, „Farinelli“, „Lola rennt“, „Good Bye, Lenin!“, „Buena Vista Social Club“, „Die fabelhafte Welt der Amélie“, „Dead Man“,„Knockin‘ on Heaven‘s Door“, „Aimée und Jaguar“, „Nomaden der Lüfte“, „Das Wunder von Bern“, „Crazy“, „Bang Boom Bang“, „Der Schuh des Manitu“, „Das Parfum“, „Der Vorleser“, „Die Fremde“, „Pina“,
    „Bella Martha“, „Die große Stille“, „Pettersson & Findus“, „Hannah Arendt“, „Der Medicus“, „Rush – Alles für den Sieg“, „Der Medicus“, „Stromberg“ u.v.a.
  • TV-Events wie „Die Manns – Ein Jahrhundertroman“, „Dresden“, „Der Clown“, „Jahrestage“, „Contergan“ oder „Unsere Mütter, unsere Väter“

Das wichtigste Entscheidungsgremium der NRW-Filmförderung, die Hauptjury der 1991 gegründeten Film- und Medienstiftung NRW, ist in diesen Tagen zum 150. Mal zusammengekommen, um über die Förderung von Film- und Fernsehprojekten aus Nordrhein-Westfalen zu entscheiden. Von den seit dem Gründungsjahr insgesamt 7.300 Projekten hat allein die Hauptjury 5.645 Projekte mit insgesamt 711 Mio. Euro gefördert. Davon gingen 607 Mio. Euro an Film- und TV-Projekte, die übrigen Mittel wurden u.a. Filmpräsentationen, Festivals, Preisen sowie sonstigen Veranstaltungen und Vorhaben zugesprochen.

Nach Wolf Donner und Hans Vetter übernahm Prof. Dr. Norbert Schneider den Vorsitz des Filmförder-ausschusses im Jahr 1997 und prägte über 15 Jahre lang die Filmförderung aus NRW. Seit 2013 hat die Geschäftsführerin Petra Müller den Vorsitz inne.

„150 Sitzungen, 5.645 Projekte und 711 Mio. Euro zur Förderung der Filmkultur und Filmwirtschaft in NRW, klangvolle Filmtitel und renommierte Regisseurinnen und Regisseure – mit ihrer Förderung hat die Filmstiftung NRW in den fast 25 Jahren nach ihrer Gründung das Filmschaffen in NRW, Deutschland und Europa maßgeblich mitgestaltet“, so Petra Müller. „Filmförderung ist schön, ‚macht aber viel Arbeit!‘ Und für diese bedanken wir uns herzlich bei allen Vorsitzenden und Mitgliedern des Förderausschusses, den Mitarbeitern des Hauses, meinen Vorgängern in der Geschäftsführung, bei allen Filmschaffenden, die uns mit ihren Filmen begeistert haben, und nicht zuletzt bei unseren Gesellschaftern, die mit ihrem Beitrag die Erfolgsgeschichte des Filmlandes NRW erst möglich gemacht haben.“

Der neunköpfige Filmförderausschuss tagt in der Regel fünfmal im Jahr und entscheidet über die Förderung von großen Kinoproduktionen, TV-Filmen, Stoff- und Drehbuchentwicklungen, Verleih- und Vertriebsförderungen, Kinoförderung u.a. Die Mitglieder werden für drei Jahre von den Gesellschaftern (WDR, Land NRW, ZDF, RTL, LfM) benannt. Neben Geschäftsführerin Petra Müller gehören der Förderjury derzeit an: Dr. Jürgen Brautmeier (LfM), Reinhold Elschot (ZDF), Gebhard Henke (WDR), Matthias Kremin (WDR; stellvertretender Vorsitzender), Sigrid Limprecht (Bonner Kinemathek/Kino in der Brotfabrik), Dr. Martina Richter (HMR International), Philipp Steffens (RTL) und Rainer Weiland (Land NRW).

Seit ihrer Gründung 1991 förderte die Film- und Medienstiftung NRW insgesamt rund 7.300 Projekte mit rund 742 Mio. Euro. Darunter Filme, die national und international auf Festivals und im Kino Erfolge feiern konnten wie „Dancer in the Dark“, „Die fabelhafte Welt der Amélie“, „Good Bye, Lenin!“, „Das Wunder von Bern“, „Auf der anderen Seite“, „Der Vorleser“, „Pina“, „Das Parfum“, „Melancholia“, „Cloud Atlas“ oder auch „Hannah Arendt“, sowie viele internationale Koproduktionen und Arbeiten renommierter Regisseure, die aufwändige Dreharbeiten im Filmland NRW realisierten, u.a. Lars von Trier („Nymphomaniac 1+2“), Jim Jarmusch („Only Lovers Left Alive“), Wim Wenders („Pina“), Ron Howard („Rush“), Philipp Stölzl („Der Medicus“), Sönke Wortmann („Frau Müller muss weg“), Helmut Dietl („Schtonk!“).

In den zurückliegenden 150 Sitzungen wurden außerdem 244 TV-Projekte mit insgesamt rund 130 Mio. Euro gefördert. So entstanden mit Unterstützung der Filmstiftung TV-Highlights wie „Die Manns – Ein Jahrhundertroman“, „Dresden“, „Der Clown“, „Contergan“, „George“, „Jahrestage“ oder „Unsere Mütter, unsere Väter“.

Weitere 983 Projekte konnten im Bereich der sogenannten Produktion II, die 2002 in die Verantwortung der Filmstiftung überführt wurde, bis heute mit insgesamt rund 17 Mio. Euro gefördert werden. Die Jurys für diese Förderung werden vom Filmbüro NW berufen.

Weitere Fördergremien der Film- und Medienstiftung befassen sich mit Hörspiel, dem Gerd Ruge Stipendium, dem Wim Wenders Stipendium und den Abschlussfilmen. Seit der Öffnung für neue Medien fördert die Film- und Medienstiftung  gemeinsam mit  Beraterstäben sehr erfolgreich auch die Entwicklung von interaktiven Inhalten, innovativen TV-und Web-Formaten. Seit 2011 zählen neben der Förderung auch Standortmarketing und Standortentwicklung zu den Aufgaben der Film- und Medienstiftung NRW, die damit der zentrale Ansprechpartner für Film und Medien in NRW wurde.