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Film und Medien Stiftung NRWNewsNewsKinostart für filmstiftungsgeförderten Dokumentarfilm "Sonita"

Kinostart für filmstiftungsgeförderten Dokumentarfilm "Sonita"

Ab Donnerstag, 26. Mai, läuft der filmstiftungsgeförderte Dokumentarfilm "Sonita" von der iranischen Filmemacherin Rokhsareh Ghaem Maghami deutschlandweit in den Kinos. Der Film wurde auf der IDFA in Amsterdam uraufgeführt und anschließend mit dem Zuschauer Preis ausgezeichnet. Auf dem diesjährigen Sundance Film Festival gewann "Sonita" ebenfalls den Zuschauer Preis sowie den Großen Preis der Jury.

Der Film erzählt von Sonita, die 19 Jahre alt ist und aus Afghanistan stammt. Sie lebt als illegale Migrantin im Iran – ohne Rechte, offizielle Schulbildung und Papiere. Doch Sonita hat Talent: Als erste afghanische Rapperin erzählt sie ihre Geschichte, die kein Einzelfall ist. So hofft sie, dem Vorhaben ihrer Familie zu entkommen: Die plant, sie für 9.000 Dollar an einen unbekannten Ehemann zu verkaufen.

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Der Film wurde federführend produziert von der TAG/TRAUM Köln in Koproduktion mit Intermezzo Films Schweiz, NDR, RTS Radio Télévision Suisse, SRG SSR und DR, in Zusammenarbeit mit Arte. Die Film- und Medienstiftung förderte den Film mit 55.000 Euro, weitere Unterstützung kam von BKM, Bundesamt für Kultur (EDI), Cinéforom et Loterie Romande, Chicken & Egg Pictures und IDFA Bertha Fund. Der Kölner Real Fiction Filmverleih bringt den Film am 26.5. in die deutschen Kinos.