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Film und Medien Stiftung NRWNewsNewsKinostarts: "Blutsauger" und "We Are All Detroit – Vom Bleiben und Verschwinden"

Kinostarts: "Blutsauger" und "We Are All Detroit – Vom Bleiben und Verschwinden"

Am 12. Mai starten die beiden filmstiftungsgeförderten Produktionen „Blutsauger“ von Regisseur und Drehbuchautor Julian Radlmaier sowie „We Are All Detroit – Vom Bleiben und Verschwinden“ von den Regisseur:innen und Drehbuchautor:innen Ulrike Franke und Michael Loeken in den deutschen Kinos.

Blutsauger“:

„Blutsauger“ wurde von Faktura Film unter Senderbeteiligung von WDR und Arte produziert und von der Filmstiftung NRW in Produktion und Verleih mit insgesamt 107.000 Euro gefördert. Grandfilm hat den Verleih übernommen. In den Hauptrollen spielen Alexandre Koberidze, Lilith Stangenberg, Alexander Herbst, Andreas Döhler und Corinna Harfouch. Für das Drehbuch erhielt Julian Radlmaier 2019 den Deutschen Drehbuchpreis. Außerdem lief „Blutsauger“ auf der Berlinale 2021 in der Sektion Encounters.

Zum Film:
August 1928. Der sowjetische Fabrikarbeiter Ljowuschka wird als Trotzki-Darsteller für den Film „Oktober“ des Regisseurs Sergei Eisenstein gecastet. Doch seine Träume vom Künstlerleben platzen, als der echte Trotzki bei Stalin in Ungnade fällt und er aus dem Film herausgeschnitten wird. So flieht der romantische Träumer aus der kommunistischen Heimat und will sein Glück in Hollywood versuchen. Noch steckt er allerdings in einem mondänen deutschen Ostseebad fest, wo er als verfolgter Aristokrat verkleidet das Geld für die Überfahrt nach New York zusammenstehlen will. Bei einem seiner Streifzüge lernt er die junge Fabrikbesitzerin Octavia Flambow-Jansen kennen, die die Sommermonate mit ihrem tölpelhaften Diener Jakob am Meer verbringt. Die exzentrische Millionärin interessiert sich für den geheimnisvollen Flüchtling und bietet ihm Unterschlupf in ihrem luxuriösen Herrenhaus. Schnell fliegt seine Tarnung auf, und noch schneller hat er sich in seine schillernde Gastgeberin verliebt – sehr zum Verdruss des literarisch ambitionierten Jakob, der ebenfalls für die Chefin schwärmt. Eine sommerliche Romanze bahnt sich an – dumm nur, dass in der Gegend Vampire ihr Unwesen treiben. Und noch dümmer, das Octavia selbst ein Blutsauger ist.

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We Are All Detroit – Vom Bleiben und Verschwinden“:

„We Are All Detroit – Vom Bleiben und Verschwinden“ wurde von der filmproduktion loekenfranke produziert und von der Filmstiftung NRW mit insgesamt 200.000 Euro in Produktion und Verleih gefördert. Real Fiction Filmverleih hat den Verleih übernommen.

Zum Film:
Der Dokumentarfilm bildet die brisanten Entwicklungen zweier Städte auf verschiedenen Kontinenten und die Auswirkungen auf die jeweils dort lebenden Menschen ab. Zwischen den beiden so unterschiedlichen Städten – Bochum, der Stadt im Ruhrgebiet, und Detroit, der Stadt im Rust Belt – gibt es eine gewichtige Gemeinsamkeit: Die Autoindustrie hat sowohl Detroit als auch Bochum geprägt. Und sowohl der Beginn als auch das Ende der Autoindustrie in Bochum wurden in Detroit besiegelt. Nach dem Ende des Industriezeitalters sind die Menschen hier wie da auf der Suche nach einer neuen Identität. Im Film lernt der Zuschauer sowohl die Bewohner kennen, die von den Entwicklungen betroffen sind und deren Lebensrealität davon bestimmt wird, als auch die Akteure – Planer, Wissenschaftler und Politiker – des Wandels, die alle große Versprechungen und Visionen für eine mehr als ungewisse Zukunft verkünden. Trotz aller Unterschiede verbindet die Menschen in Bochum wie in Detroit das Verlangen nach einem würdevollen und glücklichen Leben und die filmische Reise durch die beiden Städte wird zu einer Reise in die Herzen ihrer Menschen.

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