Instagram
Film und Medien Stiftung NRWNewsNewsKinostarts: "Der Illusionist", "Der verlorene Zug", "Die Gewerkschafterin" & "Vamos a la Playa"

Kinostarts: "Der Illusionist", "Der verlorene Zug", "Die Gewerkschafterin" & "Vamos a la Playa"

Am 27. April starten die vier filmstiftungsgeförderten Produktionen "Der Illusionist" von Birgit Schulz im Real Fiction Filmverleih, "Der verlorene Zug" von Regisseurin und Drehbuchautorin Saskia Diesing im Verleih von W-film, "Die Gewerkschafterin" von Jean-Paul Salomé im Verleih von Weltkino und "Vamos a la Playa" von Bettina Blümner im Verleih von jip film & verleih in den deutschen Kinos.

"Der Illusionist":
„Der Illusionist“ wurde von Bildersturm Filmproduktion unter Senderbeteiligung von ZDF und 3sat produziert. Die Filmstiftung NRW förderte Produktion und Verleih mit insgesamt 175.000 Euro. Das Drehbuch schrieben Birgit Schulz und Marita Loosen-Fox. Im Zentrum des Dokumentarfilms steht der Düsseldorfer Kunsthändler Helge Achenbach. Seine Weltpremiere feirte der Film im vergangenen Jahr auf dem Film Festival Cologne.

Zum Film:
„Der Illusionist“ zeichnet das schillernde Bild des erfolgreichsten Kunsthändlers der Welt: Helge Achenbach – Freund der Reichsten und Mächtigsten im Kunstbereich. Als er Rechnungen fälscht und das Ergebnis „Collage“ nennt, stürzt er tief. Gleichzeitig ist der Film eine Groteske über die Entwicklung des Kunstmarkts zur Spekulationsbörse – getrieben von Gier, Geltungssucht und der großen Illusion, der Wert eines Bildes ließe sich an seinem Preis messen. Und ein Film über einen Mann, der sich aus dem Nichts neu erfinden muss…

YouTube

Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube.
Mehr erfahren

Video laden

 

"Der verlorene Zug":
„Der verlorene Zug“ ist eine Produktion von KeyFilm in Koproduktion mit Amour Fou und Coin Film. Die Filmstiftung NRW förderte Produktion und Verleih mit insgesamt 390.000 Euro. In den Hauptrollen spielen Hanna van Vliet, Anna Bachmann und Eugénie Anselin.

Zum Film:
Frühjahr 1945: Kurz vor dem Kriegsende strandet ein Deportationszug Richtung Theresienstadt mit über zweitausend jüdischen KZ-Gefangenen mitten auf einer Weide. Der Zugführer koppelt die Lok ab und flüchtet mit den anderen deutschen Soldaten vor der Roten Armee, die bereits das nahegelegene deutsche Dorf Tröbitz besetzt hat. Die ausgehungerten Menschen im Zug sind sich selbst überlassen und auf Hilfe aus dem Ort angewiesen. Als auch noch Typhus ausbricht, wird Tröbitz von der russischen Besatzung unter Quarantäne gestellt – niemand kommt rein, niemand raus. In dieser verzweifelten Situation voll von Misstrauen und Rachegelüsten erwächst eine unerwartete Freundschaft zwischen der jüdischen Niederländerin Simone, der jungen Deutschen Winnie und der russischen Scharfschützin Vera.

YouTube

Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube.
Mehr erfahren

Video laden

 

"Die Gewerkschafterin":
„Die Gewerkschafterin“ wurde von der Kölner Heimatfilm zusammen mit der französischen Le Bureau Films produziert. Die Filmstiftung NRW förderte die Produktion mit 290.000 Euro. Das Drehbuch verfasste Salomé gemeinsam mit Fadette Drouard, basierend auf dem Buch „La Syndicaliste“ von Caroline Michel-Aguirre. In der Hauptrolle ist Isabelle Huppert zu sehen, in weiteren Rollen u. a. Yvan Attal, Marina FoïsAlexandra Maria LaraGrégory Gadebois, François-Xavier DemaisonPierre Deladonchamps und Geno Lechner. Seine Weltpremiere feierte der Film bei den Filmfestspielen Venedig 2022.

Zum Film:
Maureen Kearney wird gefesselt und traumatisiert in ihrer eigenen Wohnung aufgefunden. Vom Täter fehlt jede Spur und sie kann sich nur bruchstückhaft erinnern. Die Ermittler arbeiten unter Hochdruck, denn Maureen war als Gewerkschafterin dubiosen Geschäften in der Atomindustrie auf der Spur, die auch einflussreiche Entscheidungsträger belasten könnten. Da tauchen plötzlich neue Indizien auf, die den Überfall in Frage stellen. Maureen wird vom Opfer zur Verdächtigen.

YouTube

Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube.
Mehr erfahren

Video laden

 

"Vamos a la Playa":
Das Roadmovie "Vamos a la Playa" wurde von Achtung Panda! in Koproduktion mit Marinka Filmes produziert. Die Filmstiftung NRW förderte Produktion und Verleih mit insgesamt 230.000 Euro. Das Drehbuch schrieben Bettina Blümner und Daniel Nocke. In den Hauptrollen spielen Leonard Schleicher und Victoria Schulz. Seine Weltpremiere feierte der Film im Rahmen des Zürich Film Fesivals 2022.

Zum Film:
Die Student:innen Benjamin, Katharina und Judith reisen nach Kuba, um Katharinas abgetauchten Bruder Wanja zu finden. Doch dieses Vorhaben wird schnell zur Nebensache – Katharina sucht nach sexuellen Abenteuern, für die sie auch bereit ist zu zahlen, Benjamin nach echter Liebe und Judith will eigentlich gar keine Beziehung. Als der kubanische Tanzlehrer Ignacio auftaucht und die Dreierkonstellation durcheinander wirbelt, verstricken sich alle immer tiefer in emotionalen Widersprüchen, sexuellen Begierden und aufrichtigen Gefühlen. Zunehmend kollidieren zudem die klischeehaften Projektionen der westlichen Tourist:innen mit der komplexen Realität wirtschaftlicher Ungleichheit auf der Insel.

YouTube

Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube.
Mehr erfahren

Video laden

Beitragsbild: © Weltkino