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Film und Medien Stiftung NRWNewsNewsKinostarts: „Oeconomia“ & „Rojo – Wenn alle schweigen, ist keiner schuldig“

Kinostarts: „Oeconomia“ & „Rojo – Wenn alle schweigen, ist keiner schuldig“

Heute, 15. Oktober, starten zwei von der Film- und Medienstiftung NRW geförderte Produktion in den deutschen Kinos: „Oeconomia“ von Carmen Losmann und „Rojo – Wenn alle schweigen, ist keiner schuldig“ von Benjamin Naishtat.

Oeconomia„:

Für „Oeconomia“ hat Neue Visionen den Verleih übernommen. Carmen Losmann erhielt für den Dokumentarfilm 2012 ein Gerd Ruge-Stipendium der Filmstiftung für die Entwicklung, die Produktion der Petrolio Film wurde mit 200.000 Euro gefördert.

Inhalt:
Carmen Losmanns Dokumentarfilm „Oeconomia“ zielt darauf ab, die „Spielregeln“ des Kapitalismus offen zu legen und macht in episodischer Erzählstruktur sichtbar, dass die Wirtschaft nur dann wächst, dass Gewinne nur dann möglich sind, wenn die Menschen sich verschulden. Der Film basiert auf der Prämisse, dass sich das Wirtschaftssystem dem Verständnis der Bürger entzieht und oft nicht viel mehr als ein diffuses und unbefriedigendes Gefühl bleibt, dass irgendetwas schiefläuft. Aber was? Der Film „Oeconomia“ lässt ein Nullsummenspiel erkennbar werden, das unsere Gesellschaft und die ganze Welt in die Logik einer endlos fortwährenden Kapitalvermehrung einspannt – koste es was es wolle. Ein Spiel, das bis zur totalen Erschöpfung gespielt wird und vielleicht kurz vor seinem Ende steht.

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Rojo – Wenn alle schweigen, ist keiner schuldig„:

Für „Rojo – Wenn alle schweigen, ist keiner schuldig“ hat Cine Global den Verleih übernommen. Produziert wurde der Film von Pucará Cine (ARG) in Koproduktion mit der Kölner Sutor Kolonko, Desvia (BR), Ecce Films (FR), Viking Film (NL) und Bord Cadre (CH). Die Hauptrollen spielen Dario GrandinettiAndrea Frigerio und Alfredo Castro.

Inhalt:
Argentinien, 1975. Dr. Claudio Mora, ein aufrechter Anwalt in der Provinz, wird nach einem Restaurantbesuch mit seiner Frau von einem Fremden attackiert, der sich kurz darauf mit der eigenen Waffe in den Kopf schießt. Nach einer schicksalhaften Entscheidung lässt Mora den lebensgefährlich verletzten Mann in der nahegelegenen Wüste zurück. Während seine Tat ihn einzuholen droht und die Schuld beginnt ihn aufzufressen, entdeckt er unter der gemütlichen Oberfläche der Provinzgesellschaft eine Welt voller Betrug, Korruption und Gewalt.

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