Film und Medien Stiftung NRWNewsNewsLola goes NRW: 10 Nominierungen für filmstiftungsgeförderte Produktionen beim Deutschen Filmpreis 2026

Lola goes NRW: 10 Nominierungen für filmstiftungsgeförderte Produktionen beim Deutschen Filmpreis 2026

Beim Deutschen Filmpreis 2026 entfallen zehn Nominierungen auf von der Film- und Medienstiftung NRW geförderte Produktionen. Die Nominierungen wurden gerade von der Deutschen Filmakademie bekanntgegeben. Der 76. Deutsche Filmpreis, die renommierteste Auszeichnung für den deutschen Film, wird am 29. Mai in Berlin verliehen. Die Film- und Medienstiftung NRW ist dieses Jahr offizieller Co-Partner des Deutschen Filmpreis.

Die Film- und Medienstiftung NRW gratuliert allen Nominierten herzlich und freut sich über diesen schönen Erfolg sowie die erneute Sichtbarkeit der Vielfalt und Qualität des Filmschaffens in Nordrhein-Westfalen.

Insgesamt zehn Nominierungen für die begehrten Lolas gehen an von der Film- und Medienstiftung NRW geförderte Produktionen, die in vielen Kategorien berücksichtigt wurden.

„Ach diese Lücke, diese entsetzliche Lücke“ erhielt insgesamt sieben Nominierungen, darunter für den Besten Spielfilm (Produktion: Maren Ade, Jonas Dornbach, Janine Jackowski), die Beste weibliche Hauptrolle (Senta Berger) und die Beste männliche Hauptrolle (Bruno Alexander). Weitere Nominierungen entfallen auf die Kategorien Beste Regie und Bestes Drehbuch (Simon Verhoeven), Bester Nebendarsteller (Michael Wittenborn) sowie Beste Tongestaltung (Eckhard Kuchenbecker, Dominik Schleier, Nico Krebs, Christoph Merkele, Hanse Warns).

Weitere Nominierungen gehen für die Besten Visuellen Effekte jeweils an „Die Schule der magischen Tiere 4“ (Tomer Eshed, Dennis Rettkowski, Frank Kaminski) sowie an „Woodwalkers 2“ (Max Riess, Mona Mohr). „Sie glauben an Engel, Herr Drowak?“ ist für die Beste Tongestaltung nominiert (Jaques Kiefer, Tobias Koch, Bertin Molz).

Der Nominiertenabend

Das Präsidium und der Vorstand der Deutschen Filmakademie laden jedes Jahr zwischen der Bekanntgabe der Nominierungen und dem Deutschen Filmpreis Ende April zu einem festlichen Abend im exklusiven Kreis ein, um die Nominierten zu ehren und gemeinsam auf sie anzustoßen.

In diesem Jahr findet der Nominiertenabend erstmals in der Vertretung des Landes Nordrhein-Westfalen beim Bund in Berlin statt – einem Ort, der vielen Filmschaffenden bereits durch den NRW-Empfang im Rahmen der Berlinale vertraut ist. Zugleich ist die Film- und Medienstiftung NRW erstmalig Partner des Nominiertenabends sowie Partner der Verleihung des Deutschen Filmpreis am 29. Mai.

NRW-Medienminister Nathanael Liminski: „Die Liste der Nominierten zum Deutschen Filmpreis zeigt die ganze Bandbreite und besondere Strahlkraft des deutschen Filmschaffens. Umso mehr freuen wir uns, die Deutsche Filmakademie mit ihrem diesjährigen Nominiertenabend in unserer Landesvertretung begrüßen zu dürfen und Filmschaffende, Förderer und Freunde des deutschen Films in unserer ‚Botschaft des Westens‘ zusammenzubringen. Dieser Abend steht für Austausch, Anerkennung und die gemeinsame Leidenschaft für starke Geschichten und große Bilder.“

Verleihung am 29. Mai 2026 / Wim Wenders erhält den Ehrenpreis

Die von Christian Friedel moderierte Verleihung des Deutschen Filmpreises wird am selben Abend in der ARD übertragen: um 19:00 Uhr als Livestream in der ARD Mediathek sowie um 22:20 Uhr im Ersten.

Bereits im Vorfeld der Nominierungsbekanntgabe wurde ein erster Preisträger bekannt gegeben: Der gebürtige Düsseldorfer Wim Wenders wird bei der Verleihung am 29. Mai 2026 mit dem Ehrenpreis für seine herausragenden Verdienste um den deutschen Film ausgezeichnet.

Die Film- und Medienstiftung NRW gratuliert Wim Wenders herzlich zu dieser besonderen Auszeichnung und würdigt sein außergewöhnliches künstlerisches Schaffen sowie seinen nachhaltigen Einfluss auf das nationale und internationale Kino. Wim Wenders prägt seit über fünf Jahrzehnten das Filmschaffen weltweit und hat mit seinem Werk Generationen von Filmschaffenden inspiriert.

Die Film- und Medienstiftung NRW verbindet mit Wim Wenders eine langjährige und enge Zusammenarbeit. Dazu zählen unter anderem das gemeinsame Wim Wenders Stipendium sowie zahlreiche Begegnungen und Projekte über viele Jahre hinweg.

Die von der Film- und Medienstiftung geförderten Projekte im Überblick

  • „Ach, diese Lücke, diese entsetzliche Lücke“ (Regie: Simon Verhoeven, Drehbuch: Simon Verhoeven, Produktion: Komplizenfilm)
  • „Die Schule der magischen Tiere 4“ (Regie: Bernhard Jasper, Drehbuch: Mirjam Müntefering, Produktion: Kordes & Kordes)
  • „Sie glauben an Engel, Herr Drowak?“ (Regie: Nicolas Steiner, Drehbuch: Bettina Gundermann, Pascal Nothdurft, Produktion: Zieglerfilm)
  • „Woodwalkers 2“ (Regie: Sven Unterwaldt, Drehbuch: David Sandreuter, Produktion: blue eyes Fiction)

Alle Nominierten finden Sie auf www.deutscher-filmpreis.de/preisverleihung/2026.

Die von Christian Friedel moderierte Filmpreis-Gala am 29. Mai wird am selben Abend im Ersten übertragen: ab 19:00 Uhr als Livestream in der ARD Mediathek sowie um 22:20 Uhr im Ersten.