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Film und Medien Stiftung NRWNewsNews"Mord in Eberswalde" gewinnt beim Fernseh-Krimifestival in Wiesbaden

"Mord in Eberswalde" gewinnt beim Fernseh-Krimifestival in Wiesbaden

Beim diesjährigen Fernseh-Krimifestival in Wiesbaden ist der NRW-geförderte Fernsehfilm "Mord in Eberswalde" mit dem Hauptpreis ausgezeichnet worden. 

"Die Auszeichnungen für die WDR-Filme 'Mord in Eberswalde' und 'Im Netz' dokumentieren das hohe Niveau, auf dem sich deutsche Krimi- und Thrillerkultur bewegt", so Gebhard Henke, WDR-Programmbereichsleiter Fernsehfilm, Kino und Serie.

Regisseur Stephan Wagner inszenierte "Mord in Eberswalde" nach dem Buch von Holger Carsten Schmidt. Der WDR-Fernsehfilm basiert auf einem authentischen Fall: Der dreifache Kindermörder Erwin Hagedorn war der letzte Delinquent, an dem in der DDR die „zivile“ Todesstrafe vollstreckt wurde.

Zum Inhalt: Es kann nicht sein, was nicht sein darf. Als im Mai 1969 im Eberswalder Wald zwei neunjährige Jungen umgebracht werden, vermutet Kommissar Heinz Gödicke (Ronald Zerfeld) die Tat eines psychisch kranken Menschen. Doch so etwas darf und kann es im real existierenden Sozialismus nicht geben. Es muss erst ein dritter Mord geschehen, damit Gödicke die Ermittlungen wieder in seinem Sinne aufnehmen und den Mörder tatsächlich überführen kann.

„Mord in Eberswalde“ ist eine Koproduktion der WESTSIDE Filmproduktion GmbH mit dem Westdeutschen Rundfunk, gefördert von der Film – und Medienstiftung NRW. Die WDR-Redaktion hat Nina Klamroth. Der Film wurde am 30.01.2013 im Ersten gesendet.