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„Made in NRW“. Neue Festivalreihe der Cologne Conference

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 „Made in NRW“. Neue Festivalreihe der Cologne Conference in Kooperation mit der Film- und Medienstiftung NRW 

In Kooperation mit der Film- und Medienstiftung zeigt die Jubiläumsausgabe der Cologne Conference erstmals die Reihe Made in NRW. Die Filme sind zum Teil in NRW gedreht, von NRW-Produzenten realisiert oder aber von NRW-Regisseuren inszeniert worden. Alle Filme, die bereits auf nationalen oder internationalen Festivals erfolgreich liefen, sind nun erstmals in Köln zu sehen. 

„In den letzten Jahren sind immer mehr außergewöhnliche und großartige Produktionen aus NRW bei der Cologne Conference eingereicht worden, die teilweise schon sehr erfolgreich auf Festivals reüssierten. Dass wir in der neuen Reihe nun fünf Festivalerfolge erstmals in Köln zeigen, ist auch für unsere Besucher eine erfreuliche Neuerung“, so Festivaldirektorin Martina Richter

„Beim letztjährigen Film- und Kinokongress haben wir erstmals eine Filmreihe Made in NRW initiiert, die sehr gut vom Publikum angenommen wurde. In Kooperation mit der Cologne Conference wollen wir ein neues Schaufenster für NRW-Filme schaffen. Die Besucher können sich auf vier Spielfilme und einen ausgezeichneten Langzeitdokumentarfilm freuen“,  so Petra Müller, Geschäftsführerin Film- und Medienstiftung NRW.

Die Filme im Einzelnen: 

Drifter von Gábor Hörcher (Prod. Weydemann Bros. in Koproduktion mit KraatsFilm

Für das Portrait des 18jährigen Ricsi, der im ländlichen Ungarn lebt, begleitete Regisseur Gábor Hörcher ihn über einen Zeitraum von fünf Jahren. Ricsi fährt ohne Führerschein, schwänzt die Schule, klaut, flüchtet vor der Polizei, bringt seine Eltern zur Verzweiflung und möchte doch eigentlich Rally-Fahrer werden. 

Drifter feierte seine Premiere im November 2014 beim International Documentary Film Festival Amsterdam (IDFA), wo er als Bester Debütfilm ausgezeichnet wurde. 

 

Babai von Visar Morina (Prod. NiKo FilmProduksioni KrushaSkopje Film StudioEaux Vives, Senderpartner WDRArte

Im Vorkriegskosovo der 90er Jahre verkaufen der zehnjährige Nori und sein Vater Zigaretten. Als der Vater ohne den Sohn nach Deutschland geht, folgt Nori ihm entschlossen und konfrontiert ihn mit kindlicher Konsequenz mit seiner Tat. 

Seine Premiere feierte das berührende Drama beim International Filmfest Karlovy Vary, wo Regisseur Morina mit dem Preis für die Beste Regie ausgezeichnet wurde. Beim Filmfest München ging der Förderpreis Regie und Drehbuch ebenfalls an Morina sowie der Förderpreis Schauspiel an die beiden Hauptdarsteller. 

 

Box von Florin Șerban (Prod. augenscheinS.C. FantascopeMovie Partners in Motion, Senderpartner ZDFArte

 
„Box“ ist die Geschichte zweier unterschiedlicher Menschen. Rafael stammt aus einer armen Zigeunerfamilie, die am Rande einer großen Stadt haust. Er ist der älteste Sohn einer Familie, in der es keinen Vater mehr gibt und er träumt von einer großen Boxerkarriere. Cristina wohnt in der Stadt, ist Mutter und Schauspielerin im Theater. Ihr Mann ist der Star des Theaterensembles, während Sie zurzeit ihre berufliche und persönliche Krise durchlebt.
 
Ohne sich zu kennen, verfolgt Rafael Cristina eines Tages durch die Gassen der Stadt. Sie bemerkt es und genießt die Aufmerksamkeit. Von diesem Moment an gibt es keinen Weg mehr zurück für die beiden…

Das Drama feierte seine Premiere beim Internationalen Filmfest Karlovy Vary, bei der Filmreihe Made in NRW ist es erstmals in Deutschland zu sehen.

 

Die Abmachung von Peter Bösenberg (Prod. Made in Germany, Senderpartner WDR

Die verwitwete, finanziell angeschlagene Carola lässt sich auf einen Deal mit dem Handwerker Roger ein: er renoviert ihr Haus, sie bezahlt, sobald sie dazu in der Lage ist. Bis dahin möchte er nur ein warmes Essen, manchmal eine Dusche und irgendwann auch eine Nacht. Carola lässt sich darauf ein, wohl wissend, dass sie damit die Beziehung zu ihrer Tochter aufs Spiel setzt. 

Seine Premiere feierte das Drama bei den Internationalen Hofer Filmtagen, wo es mit dem Förderpreis Neues Deutsches Kino ausgezeichnet wurde. 

 

Happy Hour von Franz Müller (Prod. Gringo films, Film Boutique und Ripple World Pictures (Irland), Senderpartner WDRArte

Drei Freunde fahren in einen gemeinsamen Urlaub in ein irisches Cottage. In der Wildnis wollen sie ihre Mid-Life-Crisis überwinden und sich mit den Widrigkeiten ihres Lebens auseinandersetzen. Dabei geraten sie immer wieder an die Grenzen ihrer Freundschaft. 

Bei seiner Premiere beim Filmfest München ging der Förderpreis Neues Deutsches Kino an die Produktion. Seine internationale Premiere feierte der Kinofilm beim Montreal World Film Festival.