NRW bei den 53. International Emmys 2025
Gerade wurden in New York City die weltbesten TV-Programme mit den Internationalen Emmys ausgezeichnet. Mit dabei eine Delegation von Film- und Fernsehschaffenden aus Nordrhein-Westfalen (v.l.n.r.): Angela Spizig (Kulturmoderatorin), Eike Krumsiek (Film- und Medienstiftung NRW), Andrij Melnyk (Ständiger Vertreter der Ukraine bei den Vereinten Nationen), Emmy Ambassador Leopold Hoesch (Broadview), die Schauspielerin Patricia Aulitzky sowie die beiden „NRW-Gesichter“ Mala Emde und Emilio Sakraya (Presenter ‚Short Form Series‘), „Herrhausen“-Protagonist Oliver Masucci, Regisseurin Pia Strietmann, Produzent Till Derenbach (Zeitsprung), Annette Hoerster (FMS), Christoph Pellander (ARD Degeto) und Tanja Güß (FMS).
Der NRW-Auftritt bei den International Emmys wird veranstaltet von der Film- und Medienstiftung NRW und dem Land Nordrhein-Westfalen. Als führender deutscher TV-Standort ist NRW seit 17 Jahren Partner der International Academy of Television Arts & Sciences.
Besonders erfreulich: Ein International Emmy ging am Abend auch nach Deutschland! Die Kinderserie „Auf Fritzis Spuren – Wie war das so in der DDR?“, produziert von Balance Film für WDR und MDR, wurde in der Kategorie Kids Factual & Entertainment mit einem International Emmy ausgezeichnet. Produzent Ralf Kukala sowie das gesamte Team nahmen den wichtigsten Fernsehpreis der Welt auf der Bühne entgegen. Die Serie erzählt in kindgerechter Form vom Alltag in der DDR und macht jüngere Zielgruppen mit historischer Lebensrealität vertraut.
Große Aufmerksamkeit lag auf der Nominierung der filmstiftungsgeförderten Politthriller-Serie „Herrhausen – Der Herr des Geldes“ in der Kategorie TV Movie/Mini Series. Die Serie beleuchtet die Machtverstrickungen zwischen Staat und Wirtschaft zur Zeit der deutschen Wiedervereinigung und entstand als Koproduktion von Sperl Film + Fernsehproduktion mit u. a. ARD Degeto. Regie führte Pia Strietmann, das Drehbuch schrieb Thomas Wendrich, in der Hauptrolle Oliver Masucci als Alfred Herrhausen. Die Film- und Medienstiftung NRW unterstützte die Produktion mit 1,1 Millionen Euro.