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NRW-Premiere in Köln: "Family Business"

Im Rahmen des Dokumentarfilmfests Stranger than Fiction (23.01.-15.02.) feierte am Sonntag, 24. Januar, die filmstiftungsgeförderte Produktion "Family Business" ihre NRW-Premiere im Kölner Filmforum im Museum Ludwig. Thema des Dokumentarfilms von Christiane Büchner ist das intime Band, das zwischen zwei sich fremden Familien gewoben wird, als sie sich gemeinsam um das Wohl der alten Dame Anne kümmern.

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NRW-Premiere "Family Business" im Rahmen des 18. Stranger than Fiction Dokumentarfilmfests © Kino Gesellschaft Köln

Zum Film: Die 88-jährige Anne regiert ihr Leben in Bochum vom Sofa aus. Vor kurzem ist ihr Mann gestorben. Er hatte im Alltag gekonnt überspielt, was nun für die Töchter erschreckend deutlich wird: Anne wird dement. Sie kann nicht mehr alleine leben. Jowitas Familie wohnt im polnischen Lubin seit Jahren in der Baustelle ihres Hauses. Die Küche fehlt, die Schlafzimmer sind noch im Rohbau. Die 13-jährige Tochter wartet sehnsüchtig auf ein eigenes Zimmer. Es fehlt an Geld. Jowita braucht dringend Arbeit. Indem sie als Betreuerin bei Anne einzieht, übernimmt sie die Aufgabe, die Annes berufstätige Töchter nicht leisten können: Rund um die Uhr für die Mutter da zu sein. Aber die alte Dame verliert zunehmend den Bezug zur Realität. Sie kann Jowita in ihrem Leben nicht einordnen. Die beiden Frauen verstehen sich nicht gut. Die Tage werden zäh und lang für Jowita, die sich nun weit weg von der eigenen Familie in den Routinen einer alten Frau wiederfindet.

"Family Business" ist eine Produktion der Büchner Filmproduktion in Koproduktion mit dem MDR und in Zusammenarbeit mit Arte und Lava Films. Die Film- und Medienstiftung NRW förderte das Projekt. Weitere Unterstützung kam von MEDIA, Bundesbeauftragter für Kultur und Medien BKM, dem Deutschen Filmförderfonds DFFF und Ex Oriente 2010. Im Verleih von RealFiction startet der Film ab 28. Januar im Kino.

Weitere Informationen unter www.familybusiness-film.de