Film und Medien Stiftung NRWNewsNewsBerlinale: Perspektive Deutsches Kino mit drei filmstiftungsgeförderten Produktionen

Berlinale: Perspektive Deutsches Kino mit drei filmstiftungsgeförderten Produktionen

14 Filme, darunter die drei filmstiftungsgeförderten Produktionen „draußen“, „Luz“ und „Verlorene“, konkurrieren um den mit 5.000 Euro dotierten Kompass-Perspektive-Preis der Berlinale. Die Nominierung von „draußen“, der Dokumentation von Johanna Sunder-Plassmann und Tama Tobias-Macht (Produktion: unafilm, Förderung: 150.000 Euro), wurde bereits im Dezember bekannt gegeben.

Mit der Horror-Lovestory „Luz“ schließen Regisseur Tilman Singer und Production Designer Dario Méndez Acosta ihr Studium an der Kunsthochschule für Medien Köln ab. Luz, eine junge Taxifahrerin lateinamerikanischer Herkunft, stolpert mit letzter Kraft in eine Polizeidienststelle. Ein Dämon ist ihr auf den Fersen und fest entschlossen, seiner Geliebten endlich nahe zu sein. Tilman Singer beschreibt seinen Film als sinnlichen Thriller, der auf 16mm gedreht ist und mit der Wahrnehmung des Zuschauers spielt. Die Filmstiftung NRW förderte die Produktion der KHM-Absolventen mit 20.000 Euro.

Der Debütfilm „Verlorene“ von Felix Hassenfratz ist eine Produktion von VIAFILM in Koproduktion mit Rat Pack und unter Senderbeteiligung von SWR und WDR. Die Hauptrollen werden von Maria Dragus, Anna Bachmann, Clemens Schick und Enno Trebs gespielt. Zum Inhalt: Maria ist zum ersten Mal verliebt. In Valentin, den Zimmermann auf der Walz, der Arbeit findet am Sägewerk der Familie. Unfähig, die körperlichen Annäherungen ihre Vaters zurückzuweisen, steht Maria dem Schicksal ohnmächtig gegenüber. Hannah, ihre jüngere Schwester, entdeckt das dunkle Geheimnis und will Maria mit allen Mitteln befreien – auch gegen den Willen ihrer Schwester. Die Filmstiftung unterstützte Drehbuch, Produktion und Verleih mit insgesamt 181.000 Euro. W-Film hat den Verleih übernommen.

Alle Nominierten der Perspektive Deutsches Kino 2018 unter www.berlinale.de