Film und Medien Stiftung NRWNewsNews„Playing God“ kommt in die Kinos

„Playing God“ kommt in die Kinos

Karin Jurschicks filmstiftungsgeförderter Dokumentarfilm über Amerikas berühmtesten Entschädigungsspezialisten Ken Feinberg, „Playing God„, kommt am 8. Februar in die deutschen Kinos. „Playing God“ ist eine Produktion der Bildersturm Filmproduktion in Koproduktion mit Windmill Film (NLD), SWR und WDR in Zusammenarbeit mit Arte, in Kooperation mit Geo Television (DNK) und ChannelHot8 (ISR). Seine NRW-Premiere feierte der Film im Rahmen des Dokumentarfilmfestivals Stranger than Fiction im Kölner Filmforum.

Zum Inhalt:
Kurz nach dem Terroranschlag vom 11. September 2001 verabschiedet der US-Kongress ein ungewöhnliches Gesetz. Die Politiker legen einen milliardenschweren Fonds auf, aus dem alle Opfer entschädigt werden sollen, die freiwillig auf den Gang zum Gericht verzichten. EIN Mann wird dabei von George Bush persönlich zum alleinigen Entscheider über alle Abfindungssummen ernannt: Der Anwalt und Mediator Ken Feinberg, der den „Master of Disaster“ spielen soll. Er allein entscheidet, wer unter welchen Voraussetzungen wie viel Geld bekommt. Ein Portrait des Mannes, der in den USA in allen großen Entschädigungsfällen der „special master“ ist, angefangen von Agent Orange nach dem Vietnamkrieg bis zur Abgasaffäre von VW.

Die Film- und Medienstiftung NRW förderte die Produktion mit 140.000 Euro, weitere Gelder kamen vom Deutschen Filmförderfonds und The Netherlands Filmfund. Für den Verleih zeichnet Real Fiction Filme verantwortlich. Seine Weltpremiere hatte der Film im April 2017 auf dem Hot Docs Film Festival in Toronto.

Weitere Informationen zum Film und dem Spielplan unter www.realfictionfilme.de