Film und Medien Stiftung NRWNewsNewsPreis der deutschen Filmkritik: Ehrenpreis für Ružicka

Preis der deutschen Filmkritik: Ehrenpreis für Ružicka

Werner Ružicka, Leiter der Duisburger Filmwoche, wird am Montag, 19. Februar, im Rahmen der Berlinale mit dem Ehrenpreis der deutschen Filmkritik ausgezeichnet. Der einzige deutsche Filmpreis, der ausschließlich von Kritikern vergeben wird, zeichnet Ružicka für seine Verdienste um die dokumentarische Filmkultur in Deutschland aus. Der Verband teilt mit: „Als Widerständler gegen die Konsensbildung hat er sich in seiner über 40-jährigen Schaffenszeit dem Dokumentarfilm intellektuell rigoros und leidenschaftlich wie kaum ein anderer verschrieben.“
Werner Ružicka wird die Duisburger Filmwoche in diesem Jahr letztmalig als Festivalleiter verantworten. Den Ehrenpreis der deutschen Filmkritik empfindet er als besondere Auszeichnung: „Es ist mir wirklich eine große, unerwartete Ehre. Die Anerkennung gilt natürlich gleichermaßen der Filmwoche und all denen, die in den vielen Jahren an diesem wunderbaren Festival mitgebaut und mitgehandelt haben.“

Darüber hinaus wird der Preis in 12 Kategorien an deutsche Filme vergeben, die im vorhergehenden Kalenderjahr in den Kinos zu sehen waren. Fünf filmstiftungsgeförderte Produktionen wurden neun Mal nominiert: Angela Schanelecs Film „Der traumhafte Weg“ gehört zu den Favoriten für den Preis und ist in den Kategorien Bester Spielfilm, Beste Kamera und Bester Schnitt nominiert. „Liebmann“ von Jules Herrmann geht als bestes Spielfilmdebüt ins Rennen, Darsteller Godehard Giese ist als bester Darsteller nominiert. „Denk ich an Deutschland in der Nacht“ von Regisseur Romuald Karmakar kann sich über zwei Nominierungen freuen – Beste Musik und Bester Schnitt. Als bester Dokumentarfilm ist „Happy“ von Carolin Genreith und als bester Kinderfilm „Nur ein Tag“ von Martin Baltscheit nominiert.

Weitere Informationen unter www.vdfk.de