Twitter Instagram
Film und Medien Stiftung NRWNewsNewsPreise der Deutschen Filmkritik 2014: Nominierungen stehen fest

Preise der Deutschen Filmkritik 2014: Nominierungen stehen fest

Die Nominierungen für die Preise der Deutschen Filmkritik 2014 stehen fest. Insgesamt wurden sechs Filme nominiert, die mit Förderung aus NRW enstanden sind. Favorit für die rennomierte Auszeichnung ist in diesem Jahr die kapitalismuskritische Komödie "Zeit der Kannibalen" von Johannes Naber, die in den Kategorien Spielfilm, Darsteller (Sebastian Blomberg, Devid Striesow), Drehbuch (Stefan Weigl) und Kamera (Pascal Schmit) nominiert ist.

Philip Grönings Drama "Die Frau des Polizisten", folgt ihm mit vier Nominierungen in den Kategorien Spielfilm, Darstellerin (Alexandra Finder), Drehbuch und Kamera (Philip Gröning). Dominik Grafs "Die geliebten Schwestern" wurde in den drei Kategorien Spielfilm, Schnitt (Claudia Wolscht) und Musik (Sven Rossenbach, Florian van Volxem).In der Kategorie Dokumentarfilm gehen unter anderem Arne Birkentstocks "Beltracchi – Die Kunst der Fälschung" und "Deutschboden" von André Schäfer ins Rennen. Jördis Triebel ist für ihre Rolle in "Westen" (Regie: Christian Schwochow) als beste Darstellerin nominiert.

Der Verband der deutschen Filmkritik wird die Preise im Rahmen der Berlinale am Montag, 09. Februar 2015, in Anwesenheit von Nominierten und Preisträgern verleihen. Der Preis wird in 12 Kategorien an deutsche Filme vergeben, die im vorangehenden Kalenderjahr in den Kinos zu sehen waren. Der Preis der deutschen Filmkritik, der seit 1956 vergeben wird, ist der einzige deutsche Filmpreis, der ausschließlich von Kritikern vergeben wird. Er richtet sich nicht nach wirtschaftlichen, länderspezifischen oder politischen Kriterien, sondern ausschließlich nach künstlerischen.


Alle Nominierten im Überblick:

Kurzfilm
Raimund – ein Jahr davor (Hans-Dieter Grabe)
Sieben Mal am Tag beklagen wir unser Los und nachts stehen wir auf, um nicht zu träumen (Susann Maria Hempel)
Three Stones for Jean Genet (Frieder Schlaich)

Experimentalfilm
EZB 2011-2012 (Sabine Schöbel)
Femminielli (Nino Pezzella)
Semra Ertan (Cana Bilir-Meier)

Dokumentarfilm
The Airstrip – Aufbruch der Moderne, Teil III (Heinz Emigholz)
Beltracchi – Die Kunst der Fälschung (Arne Birkenstock)
Deutschboden (André Schäfer)
In Sarmatien (Volker Koepp)
Pfarrer (Stefan Kolbe und Chris Wright)

Kinderfilm
Lola auf der Erbse (Thomas Heinemann)
Quatsch und die Nasenbärbande (Veit Helmer)
Rico, Oskar und die Tieferschatten (Neele Leana Vollmar)

Spielfilm
Die Frau des Polizisten (Philip Gröning)
Die geliebten Schwestern (Dominik Graf)
Fräulein Else (Anna Martinetz)
Phoenix (Christian Petzold)
Zeit der Kannibalen (Johannes Naber)

Spielfilmdebut
Das merkwürdige Kätzchen (Ramon Zürcher)
Der Samurai (Til Kleinert)
Fräulein Else (Anna Martinetz)
Love Steaks (Jakob Lass)
Männer zeigen Filme, Frauen zeigen Brüste (Isabel Suba)

Darstellerin
Alexandra Finder (Die Frau des Polizisten)
Liv Lisa Fries (Und morgen Mittag bin ich tot; Staudamm)
Julia Koschitz (Hin und weg; Bocksprünge; Wir sind die Neuen)
Dagmar Manzel (Stiller Sommer)
Jördis Triebel (Westen)

Darsteller
Sebastian Blomberg (Zeit der Kannibalen)
Georg Friedrich (Über-Ich und Du)
Ivo Pietzker (Jack)
Devid Striesow (Zeit der Kannibalen)
Gert Voß (Im Labyrinth des Schweigens)

Schnitt
Anna Martinetz, Heike Parplies (Fräulein Else)
Claudia Wolscht (Die geliebten Schwestern)
Ramon Zürcher (Das merkwürdige Kätzchen)

Drehbuch
Dietrich & Anna Brüggemann (Kreuzweg)
Philip Gröning (Die Frau des Polizisten)
Stefan Weigl (Zeit der Kannibalen)

Kamera
Philip Gröning (Die Frau des Polizisten)
Alexander Haßkerl (Das merkwürdige Kätzchen)
Pascal Schmit (Zeit der Kannibalen)

Musik
Sven Rossenbach, Florian van Volxem (Die geliebten Schwestern)
Golo Schultz (Love Steaks)
Stefan Will (Phoenix)

Weitere Informationen unter www.vdfk.de