Film und Medien Stiftung NRWNewsNewsPremiere: „Auf der Jagd – Wem gehört die Natur?“

Premiere: „Auf der Jagd – Wem gehört die Natur?“

Am Samstag, dem 5. Mai, feierte der filmstiftungsgeförderte Dokumentarfilm „Auf der Jagd – Wem gehört die Natur?“ Premiere im Filmpalast Köln, in Anwesenheit von Regisseurin Alice Agneskirchner, Produzent Leopold Hoesch (Broadview Pictures) und des Filmteams. Zu den Premierengästen zählten u.a. Moderator und YouTuber Dominik Porschen, hart aber fair-Moderator Frank Plasberg und die Schauspieler Annette Frier und Henning Baum. Der Film ist eine Produktion der Kölner Broadview Pictures in Zusammenarbeit mit ZDF/ArteNFP Verleih bringt den Film am 10. Mai in die Kinos.

Regisseurin Alice Agneskirchner, Leopold Hoesch (Broadview Pictures) © NFP/Willi Weber
Regisseurin Alice Agneskirchner, Leopold Hoesch (Broadview Pictures) © NFP/Willi Weber

Zum Inhalt:
Wem gehört die Natur? Sollte sie sich selbst überlassen sein? Gibt es noch die unberührte Natur? Fragen, die komplexer sind, als sie zunächst scheinen mögen. Auf der Suche nach einer Antwort führt der Dokumentarfilm in einen faszinierenden Mikrokosmos: den deutschen Wald. Bilder von einzigartiger Schönheit zeigen mitten im Herzen der Zivilisation eine archaische Welt, die nicht mehr in die Zeit zu passen scheint. In den bayerischen Alpen begegnen wir röhrenden Hirschen und Gämsen, in den Wäldern Brandenburgs Wölfen, die sich dort nach langen Jahren der Abwesenheit wie auch im Rest von Deutschland wieder angesiedelt haben. Mensch und Tier teilen sich den Lebensraum – doch wer bestimmt das Zusammenleben? Wer gibt vor, dass sie – und wie viele von ihnen – gejagt werden dürfen? Und müssen sie überhaupt gejagt werden? Welche Folgen hätte es, wenn die 1,2 Millionen Rehe und 600.000 Wildschweine, die jedes Jahr in Deutschland von Jägern erlegt werden, nicht geschossen würden? In „Auf der Jagd – Wem gehört die Natur?“ kommen Jäger, Förster, Waldbesitzer, Wildbiologen, Tierschützer, Bauern und Forstbeamte zu Wort – und zu ganz unterschiedlichen Ansichten.

Die Filmstiftung NRW förderte die Produktion mit 270.000 Euro, weiterer Unterstützer ist der FilmFernsehFonds Bayern.