Film und Medien Stiftung NRWNewsNewsPremiere: „Eingeimpft“ im Cinenova in Köln

Premiere: „Eingeimpft“ im Cinenova in Köln

Am Montag, 10. September, feierte der filmstiftungsgeförderte Dokumentarfilm „Eingeimpft – Familie mit Nebenwirkungen“ von David Sieveking Premiere im Cinenova in Köln. David Sieveking und Jessica de Rooij (Musik) wurden von Carl-Ludwig Rettinger (Lichtblick Film) und Reno Koppe (Farbfilm Verleih) begleitet. Farbfilm bringt den Film am 13. September in die deutschen Kinos. „Eingeimpft“ wurde von Flare Film in Koproduktion mit Lichtblick FilmBR und rbb und in Zusammenarbeit mit Arte produziert.

Carl-Ludwig Rettinger (Lichtblick), Nazgol Majlessi (FMS), Jessica
Carl-Ludwig Rettinger (Lichtblick), Nazgol Majlessi (FMS), Jessica de Rooij (Musik), David Sieveking (Regie) und Reno Koppe © Raphael Stötzel

Zum Inhalt:
David Sieveking hat Impfungen nie in Frage gestellt, bis sich nach der Geburt der Tochter herausstellt, dass seine Lebensgefährtin aufgrund ihrer schlechten Erfahrungen das Impfen ablehnt: Jessicas Unbehagen bringt David dazu, sich intensiv mit etwas zu beschäftigen, das für ihn nie ein Thema war: Impfen hielt er immer für so selbstverständlich wie Zähneputzen. Um den Familienfrieden zu wahren beschließt er, das Problem auf professionelle Weise anzugehen: Er hat jetzt das Thema für seinen neuen Film und seine Recherchen zeigen bald, dass Jessicas Bauchgefühl nicht aus der Luft gegriffen ist. Die Frage „Impfen ja oder nein? Wann und was?“ ist ein Dauerbrenner für Eltern auf Spielplätzen, Partys und in den Kitas. Aber auch unter renommierten Wissenschaftlern gibt es eine kontroverse Debatte, wie David bald feststellen muss. Während die kleine Zaria wächst und gedeiht, startet David seine investigative Recherche, die ihn um die halbe Welt führt und mit Forschern, Betroffenen und Ärzten zusammenbringt. Doch schon bald erkennt er, wie wichtig es ist, sich bald zu entscheiden, denn in der Berliner Nachbarschaft brechen die Masern aus, und Jessica ist wieder schwanger.

Die Film- und Medienstiftung NRW förderte die Produktion mit 140.000 Euro, weitere Förderer sind Medienboard Berlin-Brandenburg, HessenFilm und Medien, DFFF und FFA.