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Film und Medien Stiftung NRWNewsNewsPremiere in Köln: „Fassbinder"

Premiere in Köln: „Fassbinder"

Heute Abend feiert Annekatrin Hendels NRW-geförderter Dokumentarfilm „Fassbinder" Premiere in der Kölner Filmpalette. Mehr als 30 Jahre nach seinem Tod lässt die Regisseurin den Filmrebellen seine Geschichte in weiten Teilen selbst erzählen. Annekatrin Hendel wird bei der Vorführung anwesend sein.

Kein deutscher Filmregisseur war umstrittener, produktiver und besessener als Rainer Werner Fassbinder. Als er 1982 mit nur 37 Jahren stirbt, hinterlässt er ein Gesamtwerk von 44 Filmen und Fernsehserien.

Wie er mit seinen Mitarbeitern, Schauspielern, Rivalen und Liebesabenteuern, den Machtkämpfen und seiner offen zur Schau gestellten Bisexualität umging, ist in der Begegnung mit seinen Stars zu erfahren – Hanna Schygulla, Irm Hermann und Margit Carstensen und von Weggefährten, Freunden und Förderern wie Harry Baer, Günter Rohrbach und Volker Schlöndorff. Der Film schildert seine Selbstverbrennung und lässt ahnen, woher Fassbinder die Kraft nahm, sich durchzusetzen.